Neue Schnellladesäulen für E-Busse am S-Bahnhof Kaulsdorf
Die Bauarbeiten für die neue E-Ladestationen am S-Bahnhof Kaulsdorf sind beendet. Noch im Juni oder Juli soll die Inbetriebnahme erfolgen. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben am S-Bahnhof Kaulsdorf zwei Schnellladesäulen installiert. An den neuen Ladestationen können die Busse während des Linienbetriebs Strom nachladen und müssen nicht mehr bis zum Betriebshof fahren. Im Betriebsablauf spart dies Zeit, verkürzt die Fahrtwege und führt zu mehr Pünktlichkeit. Ein wichtiger Schritt für den klimafreundlichen Nahverkehr im Bezirk.
Technisch setzt die BVG dabei auf Pantografen-Ladestationen. Neben einem oder mehreren Lademasten wird an jeder Endhaltestelle ein kleines Ladehaus für die Ladetechnik sowie eine Trafostation für den Anschluss an das Mittelspannungsnetz errichtet. Neben der nun fertiggestellten Ladestation in Kaulsdorf planen und installieren die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) den Ausbau der Ladeinfrastruktur für den E-Busbetrieb auch am U-Kaulsdorf Nord. Weitere Standorte sind Köthener Straße, U-Elsterwerdaer Platz und S-Marzahn.
Die neuen Schnellladepunkte sind Teil der fortschreitenden Elektrifizierung der Busflotte in Berlin und sollen dazu beitragen, Emissionen und Lärm im Stadtverkehr weiter zu reduzieren. Den offiziellen Startschuss für das gesamte Bauprogramm gab es am 6. Oktober 2025 an der Endhaltestelle Schwarzelfenweg in Pankow. Bis Ende 2027 will die BVG im Rahmen des Projekts „Stella” insgesamt bis zu 20 weitere Stationen an Endhaltestellen im gesamten Stadtgebiet errichten.
Der Bund unterstützt das Projekt mit 12,1 Millionen Euro aus der „Richtlinie Förderung alternativer Antriebe von Bussen im Personenverkehr”. Insgesamt fördert das Bundesverkehrsministerium den Umstieg der BVG auf eine emissionsfreie Busflotte mit rund 160 Millionen Euro. Auch die Berliner Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt beteiligt sich an der Finanzierung.
