Castor-NIX-DA – Proteste im Wendland erfolgreich!

Die Proteste gegen den Castortransport 2008 sind erfolgreich zu Ende gegangen.

Schon am Samstag hat sich gezeigt, dass die Aufkündigung des Atomkonsenses durch die Stromkonzerne Widerstand erzeugen wird. In Gorleben haben über 15000 Menschen gegen Atomenergie und den nächsten Castor-Transport protestiert und damit ein wohl selbst nicht für möglich gehaltenes Zeichen gesetzt. Diese »Renaissance der Anti-Atom-Bewegung» ist besonders im Hinblick auf die Wahlen im kommenden Jahr wichtig. Gemeinsam müssen wir eine Schwarz-Gelbe-Atomkoalition verhindern.

Hier könnt ihr Bilder von den Protesten sehen …

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Grün stellt sich quer! – Mitmachen bei den Castor-Protesten!

Die Atomindustrie und ihre VertreterInnen im Parlament wollen den Atomausstieg rückgängig machen. Wir wollen eine Renaissance der Anti-Atom-Bewegung!

Als Teil dieser Bewegung will auch ich dazu auch auf der Straße beitragen und habe daher eine „persönliche öffentliche Ankündigung“ unterzeichnet: Wir werden als Bündnisgrüne vom 8.-10. November in Gorleben protestieren und uns quer stellen! Über 40 FreundInnen sind bereits dabei! Wir hoffen, dass wir Viele werden und bitten Dich ebenfalls Deinen gewaltfreien Protest in Gorleben anzukündigen.

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22 Jahre Tschernobyl: ein trauriges Jubiläum

Vor 22 Jahren – am 26. April 1986 – ereignete sich die Tschernobylkatastrophe, der Albtraum eines Unfalls in einem Reaktor war wahr geworden. Wie viele Opfer das Unglück gefordert hat und wie viele es noch fordern wird, wird wohl nie genau beziffert werden können. Die Tschernobyl-Katastrophe machte über Nacht Millionen Menschen zu Opfern. Riesige Territorien wurden unbewohnbar. Die radioaktive Wolke zog um die ganze Erde. Nach den Studien des IPPNW (Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges) und der Gesellschaft für Strahlenschutz hat die Katastrophe von Tschernobyl bereits zehntausende Tote sowie hunderttausende Krebs- und andere Erkrankungen verursacht.

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Atomausstieg beschleunigen – Kinder erkranken neben Atomkraftwerken häufiger an Krebs

Schock für alle Familien, die im Umkreis von Atomreaktoren leben: Mainzer Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass Kinder im Umkreis von Kernkraftwerken überdurchschnittlich oft an Krebs erkranken. Wer nicht schon vorher von den Gefahren der Atomkraft überzeugt war, sollte sich die Ergebnisse der Studie genau anschauen. Sie bestätigt, dass in Deutschland ein Zusammenhang zwischen der Nähe der Wohnung zum nächstgelegenen Kernkraftwerk zum Zeitpunkt der Diagnose und dem Risiko, vor dem fünften Geburtstag an Krebs (beziehungsweise Leukämie) zu erkranken, beobachtet wird. Im Klartext: Die Zahl krebskranker Kinder steigt, je dichter ihr Wohnort an einem der 16 deutschen Reaktorstandorte liegt, zeigt die Studie, die Forscher der Universität Mainz im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz erstellten. Mich motiviert diese Erkenntnisse mich dafür einzusetzen, den Atomausstieg zu beschleunigen.

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