Wir brauchen die Gemeinschaftsschule jetzt!

Der Senat hat den Bericht zur Weiterentwicklung der Berliner Schulstruktur vorgelegt. Die eindeutige Botschaft ist: Das vielgliedrige Schulsystem ist überholt. Es verhindert die Verbesserung der Schulqualität und behindert damit alle Anstrengungen Schülerinnen und Schülern in ihren Fähigkeiten zu fördern. Das zersplitterte Schulsystem hindert SchülerInnen in der Entfaltung ihrer Potentiale. Die sozialen Disparitäten werden nicht abgebaut, sie verstärken sich durch Trennung und falsche Zuordnung. Die Lösung liegt in der Aufhebung der Trennung, ein weiterer gemeinsamer Schulbesuch muss selbstverständlich sein. Dies geht nur mit der Einführung der Gemeinschaftsschule ohne Auslese und für Alle.

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Projekt Gemeinschaftsschule

Das Projekt Gemeinschaftsschule ist auch in Marzahn-Hellersdorf gestartet. Eine neue Gemeinschaftsschule in Marzahn-Hellersdorf zeigt das längeres gemeinsames Lernen und individuelle Förderung keine Gegensätze sein müssen.

Grundschule und Oberschule sind in den Köpfen vieler Berlinerinnen und Berliner bislang vor allem eines gewesen: zwei von einander komplett getrennte Einrichtungen. Dass es auch anders gehen kann, beweist zurzeit die neu gegründete Amadeus-Mozart-Gemeinschaftsschule Berlin Hellerdorf. In der Schule sollen Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 10. Klasse künftig zusammen lernen anstatt nach der Grundschule getrennte Wege zu gehen.

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Stefan Gelbhaar neuer Landesvorsitzender und Weg zur Gemeinschaftsschule beschlossen

Der Landesparteitag (LDK) am Wochendene hat entschieden. Zum neuen Landesvorsitzenden wurde Stefan Gelbhaar gewählt. Der 31 jährige gebürtige Friedrichshainer war vor seiner Zeit aktiv bei der Grünen Jugend. Er war Mitbegünder der damals zweiten Bezirksgruppe der Grünen Jugend Berlin, kurz nachdem in Marzahn-Hellersdorf die erste gegründet wurde.

Nach den Wahlen wurde intensiv über den bündnisgrünen Weg zur Gemeinschaftsschule diskutiert. Sobald der Beschlusstext vorliegt, gibt es ihn hier. Er sieht vor in der nächsten Legislatur alle Schulen rechtlich gleichzustellen und damit quasi eine Gemschaftsschule für alle einzuführen. Die Mehrheit hat sich leider dafür entschieden, den Titel Gymnasium zu erhalten, um „keinen Kulturkampf“ zu führen. Wenn die beschlossenen Reformen aber umgesetzt sind, wird außer dem Namen nichts von unseren heutigen selektiven Gymnasien mehr übrig sein.

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Grüne Wege zu Gemeinschaftsschule – Landesparteitag zur Bildungpolitik

Die erste Landesdelegiertenkonferenz (LDK) 2008 wird ganz im Zeichen von bündnisgrüner Bildungs- und Familienpolitik stehen. So beschäftigt sich der umfangreichste Tagesordnungspunkt der LDK am 19. April mit „Grünen Wegen zur Gemeinschatfsschule“. Die wohl schärfste Auseinandersetzung findet dabei über den Umgang mit den Gymnasien statt. Schon im ersten Teil, der breit getragen wird, wird der Weg zur Gemeinschaftsschule aufgezeigt. Mit der rechtlichen Gleichstellung innerhalb der Schulstufen, werden die selektiven Privilegien der Gymnasien abgeschafft.

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Bildung: Hamburger Koalitionsvertrag KEIN Vorbild für Berlin!

Der Hamburger Koalitionsvertrag ist da, und schon beim ersten durchschauen wird klar: in der Bildungspolitik ist der vorliegende Vertrag kein Vorbild für Berlin. Die selektive Funktion des bisherigen Gymnasium wird erhalten. „Alle Kinder können auf eine Stadtteilschule übergehen. Auf das Gymnasium kann übergehen, wer nach dem Beschluss der Zeugniskonferenz die leistungsbezogenen Voraussetzungen für den gymnasialen Bildungsgang erfüllt.“ Damit konnte sich die GAL in den Verhandlungen mit ihrer Iniative 9 macht klug nicht durchsetzen.

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Wie Abiturienten ihre Abifete finanzieren!

Die Abiturienten des Wilhelm-von-Siemens-Gymnasiums haben sich etwas einfallen lassen. Um ihr Abi richtig feiern zu können, wollen die Schüler mit Hilfe eines „Akt“-Kalenders Geld auftreiben. Dabei haben SchülerInnen des Jahrgangs ohne die Hilfe von Profis oder Lehrern die Fotos für den Kalender geschossen, nachbearbeitet und zu Kalenderblättern zusammengefügt.

Herausgekommen sind 2 Kalender. Einen „Männerkalender“ und einen „Frauenkalender“. Seit Anfang Dezember können die entstandenen Kalender erworben werden. Der Verkauf findet in den Hofpausen im Schulgebäude statt und über eine Internetseite.

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Jugendbeteiligung darf nicht beim Kreuz enden

Zum Jugendforum am 24. August in der JFE Muchte:

„Wenn am 17.September in Berlin gewählt wird, können sich erstmal auch 16 und 17 jährige beteiligen. Dies ist ein großer Schritt, auch wenn sie bisher nur für ihren Bezirk wählen können. Zwar haben wir in Marzahn-Hellersdorf schon seit 2003 die Jugend-BVV. Diese hat das Recht Anträge an die „richtige“ BVV zu stellen. Damit darf Jugendbeteiligung jedoch nicht enden. Es zeigt sich in den letzten Jahren jedoch, dass damit genau wie mit dem Wahlrecht die Beteiligung abgegolten ist, und Jugendliche damit zufrieden sein sollen.

Dem widerspreche ich sehr energisch. Alle 5 Jahre ein Kreuz machen und ein von den alten Strukturen abgekupfertes Gremium ersetzen keine tatsächliche Beteiligung junger Menschen an den Entscheidungen. So gab es Anträge der Jugend-BVV die über ein halbes Jahr von den Entscheidenden verschoben wurden. Auch der von unserem Bezirk getestete BürgerInnenhaushalt ist ein weiteres Beispiel für fehlende Beteiligung junger Menschen. Es mag schwer vorstellbar sein, aber monatelangen Sitzungen mit unklarem Ergebnis sind hierzu nicht geeignet!

Was wir brauchen sind neue Formen, nicht Strukturen die wir schon für „die älteren“ haben. Warum müssen wir junge Menschen gleich in unsere Regeln einsperren. Neue Formen sollten sich an Projekten orientieren. Schon im Agenda 21 Prozess (der UNO) wurde als klares Ziel vorgegeben weg zu kommen von Jugendparlamenten und hinzu Projektbeteiligungen.

Bei uns müssen alle Jugendlichen in die Schule. Warum nicht hier Möglichkeiten schaffen den eignen Kiez mitzugestalten! In Zusammenarbeit von Schule und den bezirklichen Ämtern, ist es hier möglich in Projektwochen oder integriert in den Unterricht tatsächlich zu gestalten und mitzuentscheiden. Über einen Teil des vom Bezirk für junge Menschen ausgegebene Geld kann hier direkt entschieden werden. Hierzu fordere ich im Bezirk eine Anlaufstelle der Jugendbeteiligung ein, die wie beschrieben vor Ort in Schulen und Jugendclubs dazu beträgt die Ideen von Kindern und Jugendlichen in den politischen Prozess einzubringen.“

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Jugendwahlprogramm beschlossen

ldk0603_pg1.jpgAm 05.03.2006 hat die GRÜNE JUGEND Berlin auf einer Sonder-Landesmitgliederversammlung ihr Jugendwahlprogramm beschlossen. Etwa 3 Stunden spannende Debatten folgte dann die Votenvergabe für die Listenaufstellung zur Abgeordnetenhauswahl. Die GRÜNE JUGEND Berlin vergab 2 Voten. Herzlichen Glückwunsch an Ramona und Bene und viel Erfolg bei der anstehenden Wahl.

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