Willkommen in Biesdorf: Notunterkunft am UKB-Gelände

Kurz vor Weihnachten hat der Senat entschieden, ein Gebäude des ehemaligen Griesinger-Krankenhauses in Biesdorf als Notunterkunft für 300 Menschen einzurichten. An den Feiertagen fanden dort erste Geflüchtete eine Unterkunft. Ab Januar wird die Volkssolidarität den Betrieb organisieren.
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Damit gibt es in Marzahn-Hellersdorf bereits 8 Notunterkünfte für geflüchtete Menschen. Informationen darüber, wie Sie sich engagieren können, um den Menschen in den Notunterkünften in Marzahn-Hellersdorf zu helfen, finden sie aktuell auf der Website des Bündnis für Demokratie und Toleranz.

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Zwei neue Notunterkünfte in Hellersdorf

Am Freitag wurden in Hellersdorf zwei Sporthallen vom LaGeSo beschlagnahmt. Noch in der Nacht von Freitag auf Samstag fanden ca. 100 Menschen in der Carola-Neher-Straße einen Schlafplatz. Am Samstag erreichten weitere geflüchtete Menschen die Sporthalle am Baltenring.

Nur dank der kurzfristigen Hilfe von vielen engagierten Händen und ehrenamtlichen HelferInnen konnten die in Berlin neu angekommenen Menschen ihre Betten beziehen und Nahrung zu sich nehmen.

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Informationen darüber, wie Sie sich engagieren können, um den Menschen in den Notunterkünften in Marzahn-Hellersdorf zu helfen, finden sie aktuell auf der Website des Bündnis für Demokratie und Toleranz.

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Weitere Notunterkunft in der Turnhalle Rudolf-Leonhard-Straße

Nachdem bereits im November eine Turnhalle in der Marzahner Chaussee als Notunterkunft eingerichtet wurden, folgte gestern Nacht eine weitere Turnhalle in der Rudolf-Leonhardt-Straße. Dort sollen bis zu 200 Menschen ein Dach über dem Kopf finden. Betreiber ist die Volkssolidarität.
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Es ist bedauerlich, dass es auch in Marzahn-Hellersdorf trotz zur Verfügung stehender Alternativen weiter zur Belegung von Turnhallen kommt. Der Bezirksbürgermeister bringt dies in seiner Pressemitteilung auf den Punkt:

Stefan Komoß betonte, dass der Bezirk die Belegung von Turnhallen weiterhin als eine „ungeeignete, kurzsichtige und weder an den Bedürfnissen der Flüchtlinge noch der Berliner Bürgerinnen und Bürger orientierte“ Form der Unterbringung ansehe.

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Willkommen in Marzahn: Neue Notunterkunft in der Marzahner Chaussee eingerichtet

Am späten Dienstag Abend hat das LaGeSo kurzfristig entschieden, in der Turnhalle des OSZ Handel II in der Marzahner Chaussee 231 eine weitere Notunterkunft in Marzahn-Hellersdorf einzurichten. Gemeinsam mit der Berliner Feuerwehr, dem Bürgermeister, der stellvertretenden Bürgermeisterin und vielen Freiwilligen wurden notdürftig Matratzen und Bettzeug vorbereitet. In der Nacht erreichten dann die ersten geflüchteten Menschen die neue Notunterkunft und fanden dort Obdach. In den kommenden Tagen soll dem vernehmen nach die Turnhalle für weitere Menschen vorbereitet werden.

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Update: Am Mittwoch im Laufe des Nachmittages wurde dann in der Halle ein Boden mit Spanplatten ausgelegt und von Freiwilligen und der Berliner Feuerwehr Doppelstockbetten aufgebaut und mit Bettzeug eingerichtet. Im Laufe des Abends erreichten dann Obdach suchende Geflüchtete die Notunterkunft.

Informationen darüber, wie Sie sich engagieren können, um den Menschen in den Notunterkünften in Marzahn-Hellersdorf zu helfen, finden sie aktuell auf der Website des Bündnis für Demokratie und Toleranz.

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Nothilfe organisieren statt über Grenzen labern

Immer mehr „hochrangige“ Politiker*innen sprechen darüber die deutsche Nothilfe zu begrenzen und dafür das Asylrecht abzuschaffen. So erklärt Bundespräsident Gauck am Wochenende: „Wir wollen helfen. Unser Herz ist weit. Doch unsere Möglichkeiten sind endlich.“ Bereits davor erklärte uns Bundesinnenminister Thomas de Maizière: „Wir können aber auch nicht alle Menschen aus Krisengebieten und alle Armutsflüchtlinge, die nach Europa und nach Deutschland möchten, aufnehmen.

Das ganze ist eine Reaktion auf eine der wenigen (Richtungsentscheidungen von Kanzlerin Merkel). „Wenn wir jetzt anfangen, uns noch entschuldigen zu müssen dafür, dass wir in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen, dann ist das nicht mein Land.“

Während dessen herrscht an vielen Stellen in Deutschland Chaos weil die staatlichen Stellen auf die vielen geflüchteten Menschen nicht vorbereitet waren. Doch statt den Fehler zu korrigieren und angemessene Nothilfestrukturen zu schaffen, konzentriert sich die öffentliche Debatte darauf Hilfe zu begrenzen.

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Weitere Notunterkunft in der Bitterfelder Straße 11/13

Um drohende Obdachlosigkeit von Geflüchteten zu verhindern, werden weitere Notunterkünfte eingerichtet. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales hat die Gebäude in der Bitterfelder Straße 11 und 13 hierfür beschlagnahmt. Es handelt sich dabei um 2 Bürogebäude mit jeweils 6 Etagen.

2015-09-16 16.36.26Gemeinsam haben viele freiwillige Helfer*innen und Soldat*innen der Bundeswehr dort Betten aufgebaut und die Zimmer notdürftig eingerichtet. Die Notunterkunft in der Bitterfelder Straße 11 wird zukünftig vom Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) betrieben und hat eine Kapazität von 450 Plätzen. Die Bitterfelder Straße 13 mit 250 Plätzen wird von der Volkssolidarität betrieben.

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Willkommen in Marzahn: Neue Notunterkünfte für Geflüchtete

Am späten Dienstag Abend wurde am Glambecker Ring 54 in einer ehemaligen Schule eine neue Notunterkunft für geflüchtete Menschen eingerichtet. Durch tatkräftige Hilfe vieler Ehrenamtlicher konnten die Räume in kürzester Zeit provisorisch hergerichtet werden. Wir haben beispielsweise die im Laufe des Tages aufgestellten Feldbetten bezogen, Wasser und Essen verteilt und damit die an diesem Abend angekommenen 78 Menschen willkommen geheißen. Auf der Website des Bündnisses für Demokratie und Toleranz soll kurzfristig so aktuell wie möglich über Möglichkeiten zum Helfen und Spenden informiert werden.

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In den kommenden Tagen soll darüber hinaus an einem weiteren Standort in Marzahn eine weiter Notunterkunft eingerichtet werden. Nach aktuellen Prognosen werden bis zu 800.000 Menschen in diesem Jahr in Deutschland Asyl beantragen. Mit den neuen Notunterkünften leistet Marzahn-Hellersdorf seinen Beitrag, um die Herausforderung kurzfristig zu meistern. In den kommenden Wochen und Monaten wird uns auch im Bezirk das Ankommen und das gemeinsame Leben mit unseren neuen Nachbar*innen beschäftigen.

Mit Blick auf die vielen geflüchteten Menschen und die Lage am Wohnungsmarkt in Berlin braucht es dringend ein Wohnungsbauprogramm. Es ist gut, dass der Bund jetzt mehr Geld für die Versorgung der Asylbewerber bereitstellt. Das kann aber nur der Anfang sein. Es muss darum gehen, dass die Ballungsräume in die Lage versetzt werden, Wohnungen mit sozialen, bezahlbaren Mieten für Alle zu bauen bzw. zu ermöglichen. Die geflüchteten Menschen sollen integriert werden und in ordentlichen Wohnungen leben. Wir wollen eine soziale Bevölkerungsmischung, damit Integration gelingt und unsere Gesellschaft gemeinsam mit den Geflüchteten vorankommt. Wir müssen vom Reagieren zum Agieren kommen.

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Tag der Offenen Tür der Flüchtlingsunterkunft Blumenberger Damm

In den vergangenen Wochen wurden die mobilen Containerbauten für Asylbewerber_innen und Flüchtlinge am Blumberger Damm 163/165 aufgebaut. Heute hatten interessierte Bürger_innen die Gelegenheit sich im Rahmen eines Tages der offenen Tür einen persönlichen Eindruck von Unterkünften zu machen.

Bis zu 400 Menschen aus weltweiten Krisen- und Kriegsgebieten (z.B. Syrien, Irak, Serbien, Afghanistan) finden hier ab Mitte Juli vorübergehend ein sicheres Zuhause. Unterstützt werden sie durch Sozialarbeiter_innen, Betreuer_innen und Pädagog_innen, die ihnen bei ihren ersten Schritten zur Seite stehen.

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