UN-Klimagipfel in Kopenhagen 2009 (Cop 15)
Hier im Kopenhagen hat heute die entscheidende Woche auf der Klimakonferenz begonnen. Werden die Verhandlungen um ein verbindliches Klimaschutzabkommen doch noch erfolgreich abgeschlossen? Bisher ist vieles offen. BeabachterInnen sehen jedoch wachsenden Druck auf die ab morgen einsteigenden RegierungsvertreterInnen.
Um das so genannte 2-Grad-Ziel zu erreichen sind weltweit enorme Anstrengungen von Nöten. Die Veränderungen des Klima sind aber gerade in den Regionen besonders stark, die kaum etwas zum Klimawandel beigetragen haben. Dagegen sind die “Prognosen” für Europa und Nordamerika vergleichsweise “erträglich”. Die EU verteidigt hier in Kopenhagen weiter unseren Wohlstand auf Kosten von Millionen von Menschen in anderen Teilen unserer Erde. Dies ist nicht akzeptabel. Europa muss seine Verantwortung für eine gerechte Entwicklung auf unserem Planeten wahrnehmen. Dazu müssen wir unsere Lebensweise hinsichtlich der Auswirkungen auf Menschen in anderen Regionen hinterfragen und sofort mehr als die bisher zugesagten finanziellen Ressourcen zur Verfügung stellen.
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Am Samstag nun fand die Klimedemo in Jänschwalde statt. Auch ich wollte gegen die Kohlepolitik und Vattenfall demonstieren! Mit dem Fahrrad radelte ich mit der GRÜNEN JUGEND Brandenburg, die die letzte Etappe ihrer Klimaradour von Cottbus zur Demo führte, nach Jänschwalde. Dort versammelten sich und demonstrierten dann bei strahelnd blauem Himmel über 1000 Menschen. Die Demo von Peitz-Ost zum Kraftwerk Jänschwalde war stimmungsvoll. Und auch die Kundgebung war eine tolle Veranstaltung! Neben Menschen aus den bedrohten Dörfern, VertreterInnen von Volksinitiativen und Politikerinnen kamen auch Klimazeuginnen aus Bolivien, Tansania und Kirgisien zu Wort.