Berliner Straßenbäume brauchen eine starke Lobby!

Berlin gilt als grüne Metropole, doch das Grün wird weniger. Berlin verliert immer weiter an Straßenbäume. Der BUND kämpft ständig dagegen an, und hat dabei schon 1.300 neue Straßenbäume für alle BerlinerInnen und ein lebenswertes Berlin gepflanzt. Doch trotzdem verliert Berlin immer mehr Bäume. Der BUND hat Pläne, Ideen und Konzepte, wie eine umfangreiche Baumschutzkampagne, mit denen weiter nachgepflanzt, eine fachgerechte Pflege gesichert, Baumschutz erhöht und das Stadtgrün gesichert wird. Um diese Ziele in angriff zu nehmen, ist es nötig, dass sich viele Menschen beteiligen –wenn möglich auch finanziell! Die Situation der berliner Bäume, die Arbeit des BUND und nächsten Ziele sind auf der Internetseite Bäume-für-Berlin, genauso wie der Spendenaufruf.

Besonders die SchülerInneninitiative „plant for the planet“ setzt sich für ein grüneres Berlin ein. Bis zur Klimakonferenz im November in Kopenhagen wollen sie 1 Million Bäume gepflanzt haben, davon 100.000 in Berlin. Mit ihrer Zielstrebigkeit und ihrem Einsatz müssen sie allen Erwachsenen und der Politik ein Vorbild sein!

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Generation Fairänderung -3. Jugendumweltkongress

Am 15. und 16. Mai veranstaltet die Grüne Bundestagsfraktion die dritte Jugendumweltkonferenz, die dieses Mal unter dem Motto „ Generation Fairänderung“ steht.
Es soll ein Wochenende voller Workshops und Austausch zwischen Aktiven werden, bei denen nach Möglichkeiten und Lösungsstrategien gesucht werden und neue Ideen entstehen können. Vor allem ökologische und ökonomische Themen bestimmen die Vorträge, die Workshopthemen reichen von Reisen, Verkehr und Ernährung bis hin zur Finanzkrise. Das Ziel ist Einflussmöglichkeiten auf die Politik zu finden, so dass Ideen auch umgesetzt werden! Am Ende wird es auch wieder eine Videobotschaft geben.
Doch der Austausch funktioniert, wie immer, am Besten wenn sich viele Aktive aus verscheiden Bereichen sich beteiligen! Schaut euch das Programm an und kommt alle!!

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Tschernobyl nicht vergessen -am Atomausstieg festhalten!

Tschernobyl jährt sich am 26.April zum 22. mal. Zehntausende Menschen starben oder leiden noch heute an schweren Krankheiten, die Gebiete sind noch immer unbewohnbar. Um die Katastrophe wissen die meisten -Atomkraft gibt es trotzdem noch. Auch in Deutschland sind die Atomkraftwerke nicht sicher vor Unfällen dieser Qualität. Deshalb ist es nötig, dass wir weiter gegen Atomkraft mobilisieren und auf den Atomkraftausstieg zu beharren! Einen Ausstieg vom Ausstieg darf es nicht geben! Am Sonntag gibt es eine große Demo am Atomkraftwerk Neckarwestheim ab 14Uhr am Parkplatz hin zum Tor 1. Je mehr wir sind, desto stärker werden wir mit unseren Forderungen wahrgenommen. Merkt euch deshalb schonmal vor: Am 4. Juli gibt es eine Demo, organisiert aus einem breiten Bündnis, in Neckarwestheim, bei der gerade GRÜNE stark und laut vertreten sein sollten!

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Die Schattenseite des Lichts –Lichtverschmutzung entgegenwirken!

Lichtglocke über Duisburg (Foto: HerrVorragend/Christian, http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de [cc]) Leuchtreklame, angestrahlte Häuser, durchgehende Beleuchtung von geschlossenen Geschäften – die unnötige und ungezielt in die Welt hinaus strahlende Beleuchtung ist ein Problem. Die immer hellere Lichtglocke über der Stadt verstellt die innere Uhr des Menschen, Insekten und Vögel verlieren die Orientierung, außerdem stellt sie eine enorme Energieverschwendung dar. Von einer Verringerung des Lichtsmogs können alle profitieren: effiziente Straßen- und Gebäudebeleuchtung spart viel kostbare Energie und daraus entstehende Energiekosten, der Tag-Nacht-Rhythmus normalisiert sich und Erkrankungen wird entgegengewirkt, der Naturschutz in der Stadt verbessert sich, Astronomen und alle BürgerInnen haben wieder die Chancen den Sternenhimmel beobachten zu können.

Zu den Möglichkeiten diese überflüssige Umweltverschmutzung zu verhindern veranstaltet die Grüne Bundestagsfraktion am 20.4. ein Fachgespräch mit verschiedsten Beiträgen und Diskussionsrunden. Die Grüne Jugend hat schon 2007 einen Antrag zu Lichtverschmutzung verabschiedet.

Foto: HerrVorragend/Christian, http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de [cc]

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Neue Straßenbäume aus Konjukturmitteln

Der Senat hat auf meine mündliche Frage bestätigt, dass neue Bäume aus dem Konjunkturprogramm finanziert werden können. „Sofern auch die Anpflanzung von Straßenbäumen oder Grün zur Lärmminderung beitragen kann, werden entsprechende Vorschläge ggf. berücksichtigt werden.“

Damit sind die Berliner Bezirke aufgefordert, hier ihren Bedarf anzumelden. Berlin hat für das Programm „ökologische Straßensanierung“ 15 Millionen Euro vorgesehen. Die bündnisgrüne Fraktion hat im Abgeordnetenhaus beantragt hiervon 5 Millionen Euro für neuen Straßenbäume und Begleitgrün zu verwenden.

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Konjunkturpaket nutzen: Modellprojekt „Ökologische Sanierung Berliner Landwehrkanal“

Mich haben in den letzten Tagen viele Zuschriften (siehe folgender Brief) erreicht, die sich für ein Modellprojekt „Ökologische Sanierung Berliner Landwehrkanal“ (LWK) aus dem 50 Milliarden schweren Konjunkturpaket II der Bundesregierung einsetzen.

Ich begrüße die Idee und werde mich für deren Umsetzung einsetzen. Das Konjunkturpaket muss unbedingt einen Teil „Investitionen in die ökologische Infrastruktur“ enthalten. Dazu zählen für mich zum Beispiel Bäume, Grünanlagen aber auch die ökologische Sanierung des Landwehrkanal!

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Ufos im Spreepark?

Immer wieder gibt es neue Überlegungen zur Weiternutzung des Spreeparks. Für den 2001 aus kostengründen geschlossene Vergnügungspark gab es vor zwei Jahren Pläne, neue Vergnügungsparks oder eine Bildungsstätte für Permakultur zu erreichten. In dieser könnten Forschungen und Projekte zu nachhaltiger Lebensweise und erneuerbaren Energien stattfinden. Jetzt gibt es einen neuen Interessenten. Der Schweizer Unfo-Begeisterte Erich von Däniken möchte auf dem Gelände einen Erlebnispark bauen, der sich um die „Rätsel des Universums“ dreht.

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