Keine höhere Verkehrsbelastung in Mahlsdorf und Kaulsdorf durch BER erwartet

Für diese Straßen in Mahlsdorf und Kaulsdorf haben die Verkehrslenkung Berlin (VLB) und das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf für den Senat die Ergebnisse der Verkehrszählungen aus den letzten Jahren zusammengestellt:

Für das Erhebungsjahr 2019 sind seitens der VLB für die in der Anfrage genannten Straßen keine Verkehrserhebungen vorgesehen. Eine höhere Verkehrsbelastung mit der Eröffnung des BER ist laut Informationen des Senats in diesen Straßen nicht zu erwarten:

Die verkehrliche Anbindung an den Flughafen BER erfolgt für den motorisierten Individualverkehr (MIV) über einen Autobahnanschluss an die A 113 sowie an die Bundesstraße B 96a.
Bei der Herkunft der Fluggäste zeigt sich, dass anhand der Prognosen der Flughafengesellschaft aus den Bezirken Treptow-Köpenick, Marzahn-Hellersdorf sowie Lichtenberg nur ein geringer Teil der Fluggäste erwartet werden. Zusammen stellen sie weniger als 10 % des zu erwartenden werktäglichen Aufkommens. Analog gestalten sich die Zahlen und die räumliche Verteilung der Begleiter (Bringen und Abholen von Fluggästen). Auch für die Beschäftigten lässt sich nur eine geringere Nachfrage aus den Bezirken Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg ableiten.
Die aus der BER-Eröffnung resultierende und auf den angefragten Straßen zu erwartende Verkehrsbelastung ist deshalb gering.

Für den Bau der neuen Lichtsignalanlage an der Kreuzung Rahnsdorfer Straße/ Hultschiner Damm haben laut dem Staatssekretär für Verkehr, Ingmar Streese, die Planungen begonnen und nach derzeitigem Planungsstand ist mit dem Bau im Sommer/Herbst 2019 zu rechnen.

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Ein Gedanke zu „Keine höhere Verkehrsbelastung in Mahlsdorf und Kaulsdorf durch BER erwartet

  • 14.März 2019 um 14:12
    Permalink

    Sehr geehrter Herr Ziller,
    als Anwohnerin „Am Niederfeld“ habe ich diesen Post zum Verkehrsaufkommen mit Interesse gelesen.
    Es kann ja sein, dass die zu erwartende zusätzliche Verkehrsbelastung nach Eröffnung des BER (wann immer das sein wird) als gering eingeschätzt wird, aber die Anwohner/innen, die hier unmittelbar an der Strasse wohnen, spüren das erhöhte Verkehrsaufkommen seit Jahren. „Am Niederfeld“ wird bei Google als „schnellste Verbindung“ angepriesen. Der Verkehr nutzt die Umfahrung der nach wie vor nicht abgestimmten Ampelschaltung auf der B1. Zwischen Chemnitzer Straße und Königshüter Weg die Straße zu queren, ist ein Abenteuer sowohl für Erwachsene und insbesondere auch für die Kinder. Das Grundstück mit dem Auto zu verlasssen zu wollen, ist ein weiteres und nicht zu vergessen die Schwertransporter, die die Straße täglich nutzen, um die Ampeln auf der B1 zu umfahren, machen uns auch in sofern Angst, weil die Erschütterungen im Haus spürbar sind.
    Nun zu den Verkehrszählungen: Sind doch überhaupt nicht vergleichbar
    Letzte Zählung 15.10.18 von 07:00 – 19:00 h. Der Verkehr beginnt hier extrem um 05:00 h und zieht sich bis in die Abendstunden, da ja dann auch das Stückchen 30erZone (vor dem Hotel) ignoriert werden kann und mit vollem Power durchgeprescht wird.
    Sorry, musste ich einfach mal los werden.
    Mit freundlichen Grüßen
    Sabine Schiefer

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