Stefan Ziller

GRÜN für Marzahn, Biesdorf, Kaulsdorf, Mahlsdorf und Hellersdorf

Mahlsdorf

Eine früheste Urkunde von 1345 erwähnt Malterstorp, das als Straßendorf gegründet wurde und sich zu einem großen Siedlungsgebiet entwickelt hat. Uns beschäftigen die Schaffung von Grundschulplätzen für jedes Kind, die Verkehrslösung Mahlsdorf, barrierefreie Gehwege, fehlende Straßenbäume und vieles mehr.

Aktuelle Informationen finden sie auch in unserem Telegram-Kanal.

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Einladung zum Bündnisgrünen Sommerfest und 10 Jahre Bürojubiläum

Auch dieses Jahr feiern wir wieder unser bündnisgrünes Sommerfest – und dieses Jahr mit einem runden Bürojubiläum! Seit nun 10 Jahren besteht das Büro am S-Bahnhof Kaulsdorf und ist zu einem Anlaufpunkt für die Menschen und ihre verschiedensten Anliegen aus Kaulsdorf und Mahlsdorf und darüber hinaus geworden. Wir haben geöffnet für alle, die sich für Politik in Marzahn-Hellersdorf, Berlin und der Welt interessieren oder sich im Bezirk engagieren wollen. Das wollen wir feiern:

Wann: Freitag, den 03. Juli 2026, 17 Uhr
Wo: Bündnisgrünes Büro, Heinrich-Grüber-Straße 12, S – Bahnhof Kaulsdorf

Wir möchten mit unserem Sommerfest die Möglichkeit geben und nutzen, miteinander ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns, gemeinsam mit Euch allen ein wenig feiern zu können. Ein kleines Buffet (solange der Vorrat reicht) und Getränke runden den Abend ab.

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Die Mahlsdorfer TRAM bekommt einen 10-Minuten-Takt. Endlich.

Nach jahrelangem Ringen um die Verkehrslösung Mahlsdorf ist ein echter Durchbruch in Sicht: Die CDU hat ihren jahrelangen Widerstand gegen den zweigleisigen Ausbau der Hönower Straße aufgegeben, und die BVG hat die überarbeiteten Planunterlagen für den 10-Minuten-Takt bei der Planfeststellungsbehörde eingereicht. Für Mahlsdorf und Kaulsdorf bedeutet das: Die Straßenbahn im 10-Minuten-Takt rückt näher als je zuvor.

Aber Freude und Nüchternheit gehören hier zusammen. Schon 2018 war klar: egal wie am Ende entschieden wird, alle diskutierten Varianten sind besser als der Status Quo. Die nun verfolgte Lösung – Autoverkehr über die Straße An der Schule, zweigleisige Tram in der Hönower Straße – ist die beste unter schlechten Optionen. Dass die CDU nach Jahren der Blockade nun einlenkt, ist richtig – aber es kommt viel zu spät. Die Menschen in Mahlsdorf und Kaulsdorf haben jahrelang mit einem unzuverlässigen 20-Minuten-Takt leben müssen, obwohl eine bessere Anbindung längst möglich und nötig gewesen wäre.

Seit 2016 setze ich mich für den 10-Minuten-Takt in Mahlsdorf ein. Mir war dabei immer wichtig, dass die gefundene Lösung auch wirklich die beste für Mahlsdorf ist. Deshalb habe ich gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen 2018 darauf gedrängt, alle Varianten nochmals umfassend zu vergleichen und in einer Bürgerveranstaltung öffentlich zu diskutieren. Das Ergebnis dieses Prozesses war eindeutig: Die Senatsvariante ist die beste unter den geprüften Optionen – und dass die CDU diesen Befund jahrelang ignoriert hat, hat Mahlsdorf und Kaulsdorf eine bessere Anbindung gekostet, die es längst hätte geben können.

Jetzt müssen alle Beteiligten dafür sorgen, dass das Planfeststellungsverfahren zügig vorankommt, die Bauarbeiten 2028 tatsächlich beginnen und die Belastungen für die Straße An der Schule so gering wie möglich gehalten werden. Mahlsdorf und Kaulsdorf verdienen endlich eine zuverlässige Straßenbahn im 10-Minuten-Takt – und das war längst überfällig.

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Graue Flecken: 16.000 Adressen warten auf Glasfaser – und der Senat hat keinen Plan

Rund 16.000 Berliner Adressen liegen in Gebieten, in denen der Markt allein keinen Glasfaserausbau bringen wird – sogenannte „Graue Flecken”, die ohne staatliche Förderung unterversorgt bleiben. Wer diese bis 2028 ans Glasfasernetz bringen will, braucht jetzt konkrete Pläne. Der Senat hat sie nicht (Drucksache 19/26086)

Im Haushalt stehen gerade einmal 11 Millionen Euro Kofinanzierung bereit – das ergibt zusammen mit Bundesmitteln maximal 22 Millionen Euro. Welche der förderfähigen Adressen konkret ausgebaut werden, steht noch nicht fest. Zwischenziele gibt es nicht. Und weitere Förderprogramme werden nicht beantragt. Das ist eine dünne Grundlage für ein Ziel, das in zwei Jahren erreicht sein soll.

Dabei wäre jetzt der richtige Moment zum Handeln. Die Gigabitrichtlinie 2.0 des Bundes hat die Förderschwelle von 100 auf 200 Mbit/s angehoben – damit kommen erstmals auch Adressen mit bestehendem DSL-Anschluss für eine Förderung in Frage. Das Markterkundungsverfahren 2024 hat die förderfähigen Gebiete identifiziert, sie verteilen sich über alle Berliner Bezirke. Die Voraussetzungen für einen Förderantrag sind also geschaffen. Was fehlt, ist der politische Wille, das Programm mit ausreichend Mitteln und klaren Zielen zu unterlegen – und nicht auf Nachfrage einräumen zu müssen, dass weder Fördergebiete feststehen noch weitere Anträge geplant sind. Bereits im Januar hatte ich am Beispiel Mahlsdorf gezeigt, dass ohne Förderung kein Glasfasernetz kommt – das Problem ist also kein neues.

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Kaum Fortschritt beim Thema sichere Radwege für Marzahn Hellersdorf

Mit dem Frühjahr hat auch die Fahrradsaison begonnen – umso wichtiger ist es, sichere Radwege in der ganzen Stadt zu schaffen. Doch auch 2026 kommt der Radwegeausbau nur sehr langsam voran. Die Bilanz für Marzahn-Hellersdorf zeigt eine aktuelle schriftliche Anfrage meiner Kollegin Oda Hassepaß (Drucksache 19/25680). Bereits im letzten Jahr wurde deutlich, wie groß die Defizite bei der Umsetzung sicherer Radwege im Bezirk sind. Besonders kritisch bleibt der Stopp des geplanten Radwegs in der Allee der Kosmonauten zwischen Eitelstraße und Elisabethstraße. Es gilt weiterhin: Marzahn-Hellersdorf darf beim Radverkehr nicht abgehängt werden.

Laut Antwort des Senats ist für 2026 die Errichtung einer Radverkehrsanlage am Blumberger Damm von der Altentreptower Straße bis zum Frankenholzer Weg vorgesehen. Die Maßnahme soll 348.400,56 € kosten und durch die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt umgesetzt werden. Zudem soll die Markierung und Beschilderung einer Fahrradstraße in der Bergedorfer Straße (Kaulsdorf und Mahlsdorf Süd) zwischen An der Wuhle und Hultschiner Damm auf einer Länge von 344 Metern für 22.241,10 € erfolgen.

Auch zwei Radwege sollen durch den Bezirk saniert werden: Für den Radweg TR7 in der Mehrower Allee zwischen Wuhletalstraße und Havemannstraße liegt der Bescheid vor. Auf 838 Metern soll im nördlichen Abschnitt ein Radweg entstehen. Die Kosten betragen 1.654.241,10 €. Ebenso geplant ist die Sanierung von 165m Radwegen in der Gülzower Straße. Hier sollen Radfahrstreifen auf der südlichen Richtungsfahrbahn (Fahrtrichtung Ost) für 447.749,20 € angelegt werden.

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Richtfest in der Bisamstraße: Mahlsdorf wächst – jetzt muss die Infrastruktur nachziehen

Am 21. April 2026 wurde in der Bisamstraße in Mahlsdorf Richtfest gefeiert – für eines der größten Wohnungsbauprojekte im Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Die Weiterentwicklung zu energieeffizientem Bauen und sozial verträglichen Mietpreisen ist erfreulich. Dennoch bleibt die Kritik berechtigt, dass die Vorschläge des Bezirks und der Anwohnenden zu wenig berücksichtigt wurden. Bündnis 90/Die Grünen setzen sich seit langem für eine Stadtentwicklung ein, die Bürger*innen in die Planungen einbezieht. Denn so wichtig der Wohnungsbau ist: Eine ausreichende Infrastruktur und ein funktionierendes Verkehrskonzept müssen von Anfang an mitgedacht werden – um Folgeprobleme durch Nachverdichtung zu vermeiden.

Das neue Wohnquartier des Berliner Wohnungsunternehmens degewo entsteht auf dem Gelände zwischen Bisamstraße und Landesgrenze zu Brandenburg. Geplant sind 35 Gebäude: 27 Stadtvillen (je 8 Wohnungen) und 8 Reihenhausgebäude (je 4 Einheiten) – insgesamt 248 Wohnungen, davon 136 gefördert und 108 barrierearme. Der Nettokaltmietzins für die geförderten WBS-Wohnungen beträgt 7 Euro pro Quadratmeter. Zusätzlich vergibt degewo 51 unbebaute Grundstücke in Erbbaurecht, auf denen private Bauherren Einfamilienhäuser errichten können. Die Fertigstellung ist für Sommer 2027 geplant.

Die Gebäude werden in nachhaltiger Holz-Hybrid-Bauweise im Effizienzhaus-40-Standard errichtet, ergänzt durch Geothermie und Photovoltaik. Neben Wohngebäuden entstehen Grünflächen, Mietergärten, Spielplätze und Stellplätze. Im Rahmen eines städtebaulichen Vertrags hat degewo zudem die Kita „Grashüpfer” mit 80 Plätzen an der Stralsunder Straße mitfinanziert, ergänzt durch die neue Gemeinschaftsschule und eine geplante Jugendfreizeiteinrichtung. Das Projekt hatte in der Vergangenheit für Kritik gesorgt – wegen fehlender Infrastruktur, eines unzureichenden Verkehrskonzepts und mangelnder Bürgerbeteiligung. Trotz vieler Debatten starteten die Bauarbeiten 2024.

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EINLADUNG: Themenabend Kleidung, Kreislauf, Konsum – Zwischen Fast Fashion und Second Hand

Die Kleidercontainer an der Straßenecke kennen wir alle. Aber was passiert danach mit unseren Alt-Klamotten? Ein Teil landet in Secondhand-Geschäften, ein Teil wird gespendet – doch ein erschreckend großer Teil der gesammelten Kleidung weltweit endet auf Deponien in fernen Ländern.

Und doch boomt der Second-Hand-Markt. Online-Plattformen wie Sellpy oder Vinted versprechen, alte Kleidung weiterzuvermitteln, zu spenden oder zu recyceln – und so für eine nachhaltigere Zukunft zu sorgen. Aber wie nachhaltig ist das wirklich? Der tagesschau-Podcast 11KM hat dazu gerade eine aufschlussreiche Folge veröffentlicht – und kommt zu ernüchternden Ergebnissen („Second-Hand im Netz: Wie nachhaltig ist Sellpy wirklich?” ).

Wir laden herzlich ein:
📅 22. Mai 2026
🕖 19:00 Uhr (Einlass ab 18:45 Uhr)
📍 Impuls des Abends gibt uns Julia Breidenstein von Humana
📍 Bündnisgrünes Büro am S Kaulsdorf

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Raser, Durchgangsverkehr, enge Gehwege – Mahlsdorf wartet auf ein Verkehrskonzept

Aber unsere Straße ist doch die schlimmste in Mahlsdorf!” – so lautete das Echo, das ein Bericht von „Alles Mahlsdorf” über die Greifswalder Straße auslöste. Kein Wunder: Durchgangsverkehr, rasende Autos, enge Gehwege – die Verkehrsprobleme in Mahlsdorf sind real und für viele Anwohnerinnen und Anwohner täglicher Alltag. Mit meiner Anfrage (Drucksache 19/25502) habe ich nachgehakt – und erfahren: Das 2022 von der BVV beauftragte Mobilitätskonzept wurde bis heute nicht einmal ausgeschrieben. Personalmangel, heißt es.

Dabei wären die Ansätze bekannt. Mehr Fußgängerüberwege und konsequente Tempo-30-Zonen würden vielen Straßen sofort helfen – vor allem für Kinder auf dem Schulweg und ältere Menschen, die auf sichere Querungsmöglichkeiten angewiesen sind. Eine gezielte Unterbindung von Durchgangsverkehr in Wohnstraßen könnte langfristig für mehr Sicherheit und Lebensqualität sorgen – und Mahlsdorf wieder zu einem Ort machen, in dem man sich auch zu Fuß sicher bewegt. Ob dafür auch sogenannte Kiezblocks ein geeignetes Instrument wären, bleibt vorerst offen – Senat und Bezirk haben darüber noch gar nicht miteinander gesprochen. Was genau auf meine Fragen geantwortet wurde:

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Ausschreibung für Fahrradparkhaus in Mahlsdorf auf dem Weg

Gute Nachrichten für Mahlsdorf. Die Ausschreibung für das Fahrradparkhaus am Bahnhof Mahlsdorf wurde inzwischen von der Infravelo gestartet. Ziel ist ein eingeschossiges Gebäude zwischen Florastraße und Hönower Straße. Nach dem Fahrradparkhaus in Schöneweide ist es das zweite öffentliche Berlins. Es soll im ersten Bauabschnitt etwa 400 Stellplätze bieten. 120 davon sollen gesichert und 20 für Lastenräder oder Kinderanhänger geeignet sein.

Nach den vielen Verzögerungen in den letzten Jahren ist das immerhin ein Hoffnungsschimmer für die Mobilitätswende in Mahlsdorf und Umgebung. Ein Baubeginn ist nun Anfang 2028 vorgesehen. Fertig soll das ganze Ende 2028 werden. Finanziert wird das Fahrradparkhaus aus dem „Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt (SIWA). Über den Projektfortschritt im Detail informiert das Infravelo-Projektlogbuch.

Ob die weiteren Ausbaustufen dann umgesetzt werden, hängt von der Evaluierung und dann aktuellen Bedarfsprüfung ab. In der zweiten Ausbaustufe ab 2029 wären ca. 300 zusätzliche Stellplätze geplant.

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Bürgerhaushalt 2026/2027 ausgezählt: Türöffner, Wegweiser und Lesefest

Der Bürgerhaushalt Marzahn-Hellersdorf 2026/2027 ist ausgezählt. Auch dieses Jahr standen bis zum 23. März 2026 wieder zahlreiche interessante Vorschläge für den Bürgerhaushalt zur Abstimmung. Die Vorschläge wurden vorher von der Verwaltung geprüft und auf ihre Umsetzbarkeit bewertet. Nur Ideen, die in der bezirklichen Zuständigkeit liegen und dem finanziellen Rahmen von maximal 20.000 Euro pro Projekt entsprechen, waren in die Abstimmungsphase gekommen. Es standen am Ende 123 Vorschläge zur Abstimmung. Für den Bürgerhaushalt werden die Vorschläge, der Stimmenanzahl folgend nun umgesetzt, bis die finanziellen Mittel des Bürgerhaushalts ausgeschöpft sind. Seit 2006 sind durch den Bürgerhaushalt bereits 139 Projekte realisiert worden.

Für die diesjährige Runde zum Bürgerhaushalt Marzahn-Hellersdorf haben folgende Projekte die meisten Stimmen erhalten:

Barrierefreiheit im öffentlichen Raum ist wichtig, um allen Menschen eine Teilhabe zu ermöglichen. Es freut mich, dass mit dem Vorschlag Türöffner für den Nachbarschaftsladen ein Projekt umgesetzt wird, das zur Verbesserung der Barrierefreiheit, Inklusion und selbstständigen Nutzung eines Nachbarschaftsangebotes beiträgt. Auch die Unterstützung für das Kinder- und Jugendparlament freut mich. Der weitere Aufbau einer neuen Regionalgruppe sowie die Angebote von Bildungsfahrten sowie ein Kinderrechtefest sind ein wichtiger Beitrag zur Stärkung von demokratiefördernden Projektideen des Kinder- und Jugendparlaments.

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