Standort Alte Börse stärken – öffentliche Straße schaffen

Wie geht’s weiter an der Alten Börse? Das habe ich hinsichtlich der Verkehrsanbindung aktuell beim Senat erfragt (Drucksache 18/26379). Das Gewerbegebiet der Alten Börse ist zwar mit der S-Bahn Friedrichsfelde Ost und Busverbindungen an den öffentlichen Nahverkehr angebunden, aber so ganz fußläufig ist es eben doch nicht. Bei meinem Besuch des Unternehmensnetzwerk Magerviehhof Friedrichsfelde e.V. im Oktober 2020 habe ich von Plänen erfahren die Straße Zur Alten Börse öffentlich zu widmen und damit auch eine angemessene Straßenbeleuchtung einzurichten. Die Antwort stimmt optimistisch: „Die Eigentümergemeinschaft hat fast vollständig ihre Zustimmung zum Ausbau der Straße gegeben. Noch ausstehende Zustimmungen werden absehbar gegeben werden können.“

Die Gewerbetreibenden aber auch die Betreiber:innen des Hostels und der gastronomischen Einrichtungen wie Brauerei, Biergarten und Restaurant wünschen sich überdies eine Nextbike-Station. Der Bike-Sharing-Anbieter ist bereits am S Friedrichsfelde Ost verfügbar. Eine weitere Station an der Alten Börse wäre in vielerlei Hinsicht interessant für einen Verzicht auf die Anreise mit dem eigenen Auto.

Frage 1: Wie bewertet der Senat die Infrastruktur des Gewerbegebiets Alte Börse?

Hierzu führt das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf aus: „Das Gewerbegebiet der Alten Börse ist mit der S-Bahn Friedrichsfelde und Busverbindungen gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Die Straßenerschließung muss unbedingt erneuert werden, um dem Gewerbegebiet die Möglichkeit zu geben weiter zu bestehen und attraktiv zu bleiben. Der B-Plan-Entwurf XXI-40c (Stand 2016) sieht momentan die öffentliche Widmung der Straße Zur Alten Börse vor.“

Frage 2: Wie bewertet der Senat den Zustand der Straße Zur Alten Börse mit der historischen Brücke an der Einfahrt?

Der Senat hat keine eigenen Erkenntnisse über den Zustand der Brücke, da die Brücke sich nicht im gewidmeten öffentlichen Straßenland befindet und somit nicht in der Zuständigkeit und der Unterhaltungslast des Senats liegt.

Bezüglich der weiteren Beantwortung teilt das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf mit: „Der Zustand der Straße ist schlecht und unbedingt sanierungsbedürftig. Der Zustand der Brücke entspricht dem Zustand der Straße. Eine Sanierung der Straße ohne die Brücke ist möglich, eine Sanierung der Brücke ist aber ebenfalls erforderlich und seitens des Bezirks auch gewünscht.“

Frage 3: Wie weit ist das Vorhaben, die Straße „Zur alten Börse“ als öffentliche Straße zu widmen, gediehen?

Hierzu führt das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf aus: „Die Eigentümergemeinschaft hat fast vollständig ihre Zustimmung zum Ausbau der Straße gegeben. Noch ausstehende Zustimmungen werden absehbar gegeben werden können.“

Frage 4: Welche Möglichkeiten und Perspektiven wären mit einer solchen Entscheidung hinsichtlich der Straßenbeleuchtung verbunden?

Gemäß dem § 7 des Berliner Straßengesetzes sind öffentlichen Straßen in ihrer Gesamtheit zu beleuchten, soweit es im Interesse des Verkehrs und der Sicherheit erforderlich ist.

Frage 5: Welche Pläne gibt es im Bezirk, eine der ersten Spannbetonbrücken der Welt, die wie Teile des Gewerbegebietes unter Denkmalschutz steht, zu erhalten?

Hierzu führt das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf aus: „Für die Sanierung der Brücke, die sich bisher ebenfalls im privaten Eigentum befindet, sind umfangreiche finanzielle Mittel notwendig, deren Höhe noch nicht festgestellt werden konnten und deren Finanzierung offen ist.“

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