Ein temporärer Radweg für die Allee der Kosmonauten?

Marzahn-Hellersdorf sollte sich dem Beispiel anderer Bezirke anschließen, und die Ausweisung „einfacher“ Radwege in einem beschleunigten Verfahren angehen. Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hat gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz wegen der anhaltenden Corona-Krise kurzfristig temporäre breite Radwege angelegt. Diese werden in einem beschleunigten Verfahren dort markiert, wo dauerhafte Radwege bereits in der Planung sind.

In Marzahn-Hellersdorf bietet sich hier die Allee der Kosmonauten an. So ist ein neuer 2m breiter Radstreifen zwischen Eitelstraße und Elisabethstraße bereits in Planung. Dieser sollte, wie es in anderen Bezirken möglich ist, zeitnah umgesetzt werden. Dieser Radweg im Umfeld des Wilhelm-von-Siemens-Gymnasium dient auch der Verbesserung und Sicherung des Schulweges und stärkt die Sicherheit der Schüler*innen.

Darüber hinaus sollte das Bezirksamt prüfen, welche weiteren Radwege in Planung in dem beschleunigten Verfahren umgesetzt werden können.

Senatorin Regine Günther erklärt dazu in der Berliner Morgenpost: „Mit den temporären Radwegen schaffen wir in der Corona-Krise mehr Platz für den Radverkehr. So erreichen wir mehr Sicherheit für die Radfahrenden, auch weil die Abstandsregeln besser eingehalten werden können.“

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