Senat bereitet 30-Minuten-Takt auf den Linien RB 25 und RB 26 vor

Mit den Ergänzungen zu den Entwürfen des Zweiten Nachtragshaushaltsplans für das Haushaltsjahr 2020 und des Nachtragshaushaltsplans für das Haushaltsjahr 2021 (Drucksache 18/2738) (Nachschiebeliste) stellt der Senat die Weichen für einen 30-Minuten-Takt auf den Linien RB 25 und RB 26.

Die zusätzlichen Gelder ermöglichen auf beiden Linien die Finanzierung eines 30-Minuten-Taktes. Dies ist nur konsequent, da die von den Linien RB 25 und 26 befahrenen Strecken die einzigen in Berlin sind, die noch ein Angebot im Stundentakt aufweisen. Alle anderen Regionalverkehrsstrecken in Berlin werden zweimal stündlich oder sogar häufiger bedient. Mit der geplanten Vergabe des Netzes Ostbrandenburg wird das Verkehrsangebot auf den ausgeschriebenen Linien bis Dezember 2036 festgelegt. Der Betriebsstart ist für Dezember 2024 geplant.

Zur Reduzierung des Ausstoßes von CO2, Schadstoffen und Lärm sollen im Netz Ostbrandenburg modellhaft batterieelektrische Fahrzeuge („BEMU“, engl. Battery Electric Multiple Unit) eingesetzt werden. Es wird davon ausgegangen, dass die hiermit verbundenen, erhöhten Anschaffungskosten durch günstigere Kosten der Antriebsenergie über die Vertragslaufzeit ausgeglichen werden können. Da es sich um ein Modellvorhaben handelt, ist es sachgerecht, Unsicherheiten des Betriebs und der Strompreisentwicklung über den Zeitverlauf mit zu berücksichtigen und in der Ermittlung des Haushaltsansatzes zwar die erhöhten Anschaffungskosten, aus haushälterischer Vorsicht die möglichen Einsparungen beim Energiepreis noch nicht mit zu berücksichtigen.

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