Bündnisgrüne Beschlüsse: Seilbahn und Berlkönig für Marzahn-Hellersdorf

Nachdem meine Fraktion am vergangenen Freitag zu einer Arbeitsklausur in den Gärten der Welt tagte, wurde am heutigen Dienstag in der regulären Fraktionssitzung eine aktuelle bündnisgrüne Position zur Seilbahn beschlossen. Die Seilbahnfahrt auf dem Weg zur Klausur war eine gute Gelegenheit sich einen aktuelles Bild von der Seilbahn sowie dem verkehrlichen und touristischen Nutzen zu machen.

„Bündnis 90/Die Grünen sprechen sich daher dafür aus, dass die Seilbahn in Verantwortung der GRÜN Berlin GmbH weiter betrieben wird. Hierzu soll ein entsprechender Vertrag über den Betrieb mit der Leitner AG geschlossen werden. Einen Aufbau einer Seilbahnabteilung in der BVG halten wir aktuell nicht für den richtigen Weg. Die GRÜN Berlin sehen wir in der Verantwortung ein attraktives Preiskonzept für die Seilbahn vorzulegen. Hierzu ist auch weiterhin die Verbindung mit dem Eintritt in die Gärten der Welt zu berücksichtigen. Dazu muss aus den Erfahrungen des letzten Jahres gelernt werden. Über die reine touristische Nutzung hinaus ist zu prüfen, wie die Nutzung der Seilbahn attraktiver werden kann. Wir bekennen uns aber dazu, die Finanzierung der Seilbahn mindestens teilweise durch touristische Einnahmen sicherzustellen.“

Bereits in der Sitzung der Fraktion am Dienstag zuvor hat sich meine Fraktion für neue Mobilitätsangebote in den Außenbezirken ausgesprochen. Rufbusse oder ein Berlkönig außerhalb des S-Bahn-Rings sollen demnach ab Herbst als moderne Ergänzung des ÖPNV in unterversorgten Gebieten wie dem Siedlungsgebiet in Mahlsdorf erprobt werden.

„Wir stehen zu den Aussagen im Koalitionsvertrag, in dem wir uns mit unseren Koalitionspartnern darauf geeinigt haben in den Außenbezirken das Angebot durch Rufbusse und Sammeltaxis zu verbessern. Bündnis 90 / Die Grünen sehen darüber hinaus einen weiteren Erprobungsbedarf für On-demand-Pooling-Dienste zur Ergänzung des ÖPNV in den im Nahverkehrsplan gekennzeichneten Stadtgebieten die vom ÖPNV unterversorgt sind. Für diese Gebiete sollten Konzepte für On-demand-Pooling-Dienste erarbeitet werden und schnellst möglich gemeinwirtschaftliche Pilotprojekte gestartet werden.“

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