Frischluft – Der Open Space Kongress für Marzahn-Hellersdorf

Wie schon 2007 und 2008 organisiert WEP (Werkstatt für Engagement und Partizipation) auch in diesem Jahr den Open Space Kongress Frischluft. Am 16. und 17. Oktober 2009 haben im Schloss Biesdorf wieder Jugendliche die Chance gemeinsam unter dem Thema ,,Wege zu mehr Beteiligung – Jugendliche übernehmen Verantwortung!? “ über Beteiligungsmöglichkeiten zu sprechen.

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Alternativforschung fördern – Tierschutz ermöglichen!

Berlin ist die Hauptstadt der Tierversuche. In den vergangnen 10 Jahren hat die Zahl der Tierverusche um mehr als 50% zugenommen. Obwohl Tierversuche ungenau und Ergebnisse nur in den seltensten Fällen auf den Menschen übertragbar sind, wird die Forschung mit Tierveruschen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützt. Alternativmethoden wirder nur in Ausnahmesituationen gefördert. Ergebnislose Tierquälerei wird damit auch noch gefördert, anstatt Tierschutz und übertragbare Forschungsergebnisse zu ermöglichen. Der Senat wird deshalb in einem Antrag der Grünen, aufgefordert einen Forschungspreis für Alternativmethoden auszuloben und tierversuchsfreie Forschung besser zu fördern und finanziell zu ermöglichen.
(Danke an thj.schmidt für das Foto unter creative-commons-Lizenz auf flickr.de)

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geplante Waldrohdung auf Schwanenwerder – Steglitz-Zehlendorf will Wohnungsbau!

In Steglitz-Zehlendorf soll die Insel Schwanenwerder „marktfähig“ gemacht werden, indem mit einer Änderung des Flächennutzungsplan die Schutzfunktion des Gebietes aufgehoben wird. Die Insel ist zu zwei Dritteln als Schutz- und Erholungswald eingetragen. In dem Änderungsantrag heißt es die Fläche würde für das „Gemeinwohl nicht mehr benötigt“. Außerdem könne durch die bauliche Nutzung „gleichzeitig die Pflege und Sicherung der Naturraumpotentiale gewährleistet werden“. Waldrodung und Villenbebauung nutzt dem Gemeinwohl nicht! Die Freigabe zum Wohnungsbau widerspricht dem Sinn des Schutz- und Erholungswaldes! Die Schutzfunktion des Landeswaldgesetzes würde, wenn der Bezirk seine Pläne umsetzen kann, sinnentleert. Der Antrag muss deshalb unbedingt abgelehnt werden, um die Waldpolitik Berlins glaubwürdig zu halten!
(Danke an GumpShot für das Foto unter creative-commons-Lizenz auf flickr.de!)

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bundesweite Aktion für das Grundrecht auf Asyl!

Der UNHCR schätzt die Zahl der Binnenvertriebenen weltweit auf 25 Millionen, die der Flüchtlinge auf 9,2 Millionen. Die deutsche und europäische Flüchtlingspolitik lässt zu, dass Flüchtlinge inhuman behandelt werden und keine Unterstützung finden; die Existenz des Grundrechts auf Asyl wird damit ad absudum geführt. Heute gab eine eine bundesweite Aktion der Kampagne „save me – Flüchtlinge aufnehmen!“ Innerhalb von zwei Jahren haben sich 40 Städte in ganz Deutschland angeschlossen, in 14 davon wurden bereits positive kommunale Beschlüsse zur Neuaufnahme von Flüchtlingen erreicht. 4.781 Menschen unterstützen dieses Anliegen aktiv. Das zeigt deutlich: viele Menschen vor Ort, in den Städten und Gemeinden, fordern eine bessere, offenere und mutigere Flüchtlingspolitik des Bundes. Um hierfür ein großes, sichtbares Signal zu setzen gab es eine Aktion am Hauptbahnhof: Für jede Unterstützerin und jeden Unterstützer wurde symbolisch ein Rettungsring ausgelegt und mit 4.781 Ringen ein Zeichen für eine Wende in der Flüchtlingspolitik gesetzen.

Die vielen HelferInnen, die teilweise extra aus anderen Städten angereist waren trotzten Wind und Regen und machten viele PassantInnen mit dem, selbst aus dem inneren des Hauptbahnhofs sichtbaren, Rettungsringfeld auf die Forderung des humanen Umgangs mit Flüchtlingen durch die Bundespolitik aufmerksam.

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Vielen Dank für ihre Stimme!

Vielen Dank an alle die Bündnis 90 / Die Grünen in Marzahn-Hellersdorf ihre Stimme gegeben haben. Mit 7% der Stimmen haben wir ein gutes Ergebnis erreicht. Vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen an alle die mich mit ihrer Erststimme gewählt haben (5,7%). Und natürlich VIELEN DANK an alle die gemeinsam mit mir Wahlkampf in Marzahn-Hellersdorf gemacht haben!

Leider ist es nicht gelungen einer schwarz-gelbe Bundesregierung zu verhindern. Ich habe jedoch in vielen Gesprächen in meinem Bezirk gespürt, dass eine solche Regierung in Marzahn-Hellersdorf keine Mehrheit hat. Die Wahlergebnisse im Bezirk bestätigen dies. Auch wenn ich dem nächsten Bundestag nicht angehöre, werde ich mich weiter politisch und darüber hinaus für unsere Gesellschaft und meinen Bezirk einsetzen.

Herzlichen Glückwunsch von dieser Stelle an Petra Pau. Sie hat den Wahlkreis erneut gewonnen und ich wünsche ihr, dass es ihr gelingt den Interessen des Wahlkreises im Bundestag und ihrer Positionen in der neuen Linksfraktion lautstark Gehör zu verschaffen.

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Diskussion an Mildret Harnack Oberschule – Infos zu Bildung und Rente

Vielen Dank für die spannende Debatte heute Vormittag. Da die Zeit nicht ausreichte, alle Fragen ausführlich zu diskutieren, hier noch die versprochen 2 Links zum Nachlesen.

Um eine Vorstellung zu bekommen, wie eine gute Gemeinschaftsschule aussehen könnte, halte ich das „Bildungspolitisches Grundsatzpapier der GRÜNEN JUGEND – Mehr Bildung für eine bessere Zukunft!“ aus dem Jahr 2003 für sehr gelungen. Es ist nicht mehr in jedem Punkt aktuell, macht aber deutlich in welche Richtung es gegen sollte!

Unser Programm für eine zukunftsfähige Rentenpolitik haben wir euch mit Unterstützung unserer Bundestagsfraktion in unseren BewegGRÜNden „Alterssicherung“ aufgeschrieben.

Für weitere Fragen stehe ich euch gerne zur Verfügung!

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Sanktionsparagraphen sofort aussetzen!!

Foto von www.sanktionsmoratorium.de Sanktionen nach § 31 SGB II verletzen die Menschenwürde! Täglich wird Erwerbslosen ihr Existenzminimum durch Saktionen gekürzt, weil ihnen Fehlverhalten unterstellt wird. Logischstes Handlen, wie das Verweigern unsinniger Maßnahmen oder sittenwidriger Arbeit, wird durch Kürzungen bestraft. Erwerbslose werden damit allein verantwortlich und ihr Verhalten ursächlich für ihre Erwerbslosigkeit gemacht, das eigentliche Problem der fehlenden existenzsichernden Arbeitsplätze wird unterschlagen.
Unterhalb des absoluten Lebensminimums kann man nicht leben! Menschenunwürdige Kürzungen des lebensnotwendigen Existenzminimums und die sinnlose Gängelung muss sofort gestoppt werden! Dafür setzt sich das „Bündnis für ein Sanktionsmoratorium“ ein. Unterzeichnet alle den Aufruf des Bündnisses und fordet damit die Aussetzung des § 31 SGB II!
Unterschreibt außerdem unbedingt die online-Petition bis 28.10., welche die Abschaffung des § 31 SGB II fordert!

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