Stefan Ziller

GRÜN für Marzahn, Biesdorf, Kaulsdorf, Mahlsdorf und Hellersdorf

Bildung

Bildung Mahlsdorf Marzahn - Hellersdorf Stadtentwicklung 

Gemeinschaftsschule in der Landsberger Straße in Mahlsdorf eröffnet

Am 24. November 2025 wurde die neue Mahlsdorfer Gemeinschaftsschule an der Landsberger Straße 178 nach 13 Monaten Bauzeit offiziell als „14. Schule“ eröffnet. Die neue Gemeinschaftschule wird künftig Platz bieten für bis zu 625 Schulplätzen von der 1. bis zur 10. Klasse bieten. Ein Einzug ist bereits zum Schuljahr 2025/2026 erfolgt und der Aufwuchs wird nach und nach erfolgen. Langfristig ist auch die Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe geplant.

Wie auch anderswo in Berlin wurde der Typenbau auch hier in der beschleunigten und nachhaltigen Holzmodulbauweise errichtet. Nach dem Start der Baufeldfreimachung im Sommer 2023 und der Grundsteinlegung im Frühjahr 2024 konnten die einzelnen Modelle unkompliziert aufeinandergesetzt und miteinander verbunden werden. Die Holzverarbeitung ist dabei nicht nur nachhaltig, sondern sorgt auch für ein angenehmes Raumklima. Das großflächige, bepflanzte Gründach trägt zu einer Verbesserung des Mikroklimas bei, speichert Regenwasser und verbessert die Wärmeisolierung.

Das Raumkonzept orientiere sich dabei an den Berliner Lern- und Teamhäusern, dem sogenannten Compartmentprinzip: Eigenständige, flexible Unterrichtsbereiche sind in jedem Compartment um einen hellen und offenen Gemeinschaftsbereich gruppiert. Dadurch werden vielfältige Unterrichtsformen und die Teilhabe von Schülerinnen und Schülern gefördert. Die Gebäude sind barrierefrei zugänglich und bieten ideale Voraussetzungen für inklusive Bildung und den Ganztagsbetrieb. Diese ermöglicht ein zeitgemäßes und inklusives Lernen. Die Kosten: rund 60 Millionen Euro.

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Bildung Jugend Mahlsdorf Marzahn - Hellersdorf Stadtentwicklung 

Baustart der Jugendfreizeiteinrichtung Landsberger Straße nun 2026?

Der geplatzte Baubeginn für die neue Jugendfreizeiteinrichtung in der Landsberger Straße hat zuletzt für Aufregung in Mahlsdorf Nord geführt. Nun soll es 2026 weiter gehen (Drucksache 19/22508). Wie bereits Ende 2023 berichtet, liegen die Vorplanungsunterlagen für die Jugendfreizeiteinrichtung schon eine Weile vor. Mit dem Bau sollte damals schon 2024 begonnen werden.

Die geplante Einrichtung soll eine Kapazität von 199 Plätzen bieten und in erster Linie der gesetzlichen Verpflichtung nach § 11 SGB VIII gerecht werden. Der Bau der Einrichtung ist bereits im bezirklichen Jugendförderplan 2022–2025 als zentrale Maßnahme zur bedarfsgerechten Versorgung verankert und wird auch im neu beschlossenen Jugendförderplan 2026–2029 als prioritär eingestuft. In der Bezirksregion Mahlsdorf weisen die Versorgungsquoten die niedrigsten Werte im gesamten Bezirk auf. Ziel der Einrichtung ist es, ein breit aufgestelltes Angebot für junge Menschen im Alter von 6 bis 27 Jahren bereitzustellen. Im Mittelpunkt soll die offene Kinder- und Jugendarbeit stehen, ergänzt durch vielfältige Bildungs- und Freizeitangebote – darunter Theaterprojekte, musikalische Angebote, sportliche Aktivitäten sowie ein Medienkompetenzzentrum.

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Bildung Marzahn Marzahn - Hellersdorf 

Baubeginn des MEB für Gretel-Bergmann-Gemeinschaftsschule frühestens Mitte 2026

Im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive soll in Marzahn-Hellersdorf für die Gretel-Bergmann-Gemeinschaftsschule ein Ergänzungsbau (MEB) errichtet werden. Ich habe mich beim Senat nach dem Zeitplan erkundigt (Drucksache 19/21720).

Demnach ist die Umsetzung des Modularen Ergänzungsbaus (MEB) der Tranche „MEB-Flex“ zugeordnet (Kapitel 2710, Titel 70109) und erfolgt in Amtshilfe durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen (SenStadt). Derzeit wird davon ausgegangen, dass bauliche Umsetzungen frühestens ab Mitte 2026 beginnt.

Aus der Antwort geht auch hervor, dass die Schule derzeit bei einer Auslastung von 100 % liegt, aber (noch) nicht überbelegt ist.

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Biesdorf Bildung Marzahn - Hellersdorf Stadtentwicklung 

Baubeginn für Grundschule Haltoner Straße im Sommer 2025

Der Neubau der Grundschule Haltoner Straße soll im August 2025 starten. Läuft alles planmäßig soll die Nutzungsübergabe Anfang 2027 stattfinden. Diesen Zeitplan stellte das Bezirksamt Ende Januar auf einer Infoveranstaltung in der Mensa der Fuchsberg Grundschule vor. Der formale Schulbetrieb startet bereits zum kommenden Schuljahr 2025/2026. Solange die Schule sich noch im Bau befindet, wird allerdings der Ausweichstandort Dankratweg genutzt.

Der neue Schulbau soll als dreizügige Grundschule in Holzmodulbauweise entstehen und ist insgesamt für etwa 400 Schüler ausgelegt. Der Entwurf sieht ein dreigeschossiges Gebäude mit einem Gründach vor. Das Schulgebäude bietet nach Fertigstellung 18 Stammgruppenräume sowie 12 Teilungsräume. Weiterhin sind sieben Fachräume, eine Bibliothek und eine Mensa vorgesehen. Neben der Schule werde für den Sportunterricht eine drei Felder Typensporthalle errichtet. Aber auch die nahegelegenen Grabensprung-Arena solle für den Schulunterricht mitgenutzt werden. Insgesamt sei für den Neubau mit einem Budget von 43 Millionen Euro zu rechnen. Was noch fehlt ist ein Verkehrskonzept für sichere Schulwege. Auf Nachfragen aus dem Publikum wurde zugesagt, dass ein solches nachgereicht wird.

Ursprünglich sollte der Neubau der Grundschule Haltoner Straße 2025/2026 fertiggestellt sein. Doch aufgrund des Fundes von unter Schutz stehenden Zauneidechsen musste erst eine Ausgleichsfläche gefunden werden und die Umsiedelung der Zauneidechsen auf das Ausweichhabitat erfolgen.

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Neustart für die 37. Grundschule an der Elsenstraße in Mahlsdorf

Darauf haben viele Menschen in Mahlsdorf und Kaulsdorf lange gewartet. Im Februar 2025 soll der Neubau der Elsenschule endlich wieder für Schüler*innen und Lehrer*innen zur Verfügung stehen. Nachdem bereits im Juli 2024 das Richtfest stattfand, wurden die Hochbaumaßnahmen für die Errichtung der Gebäude bis zum Jahresende 2024 abgeschlossen. Zwar sollen die Freianlagen erst im Jahresverlauf 2025 fertiggestellt werden, aber die Räume für die regulär 576 Schulplätze können bereits genutzt werden. Bis zum Jahr 2029/2030 soll die Schule schließlich 4-zügig aufgebaut und damit der Standort komplett ausgelastet werden. Formal hat die neue 37. Grundschule bereits zum Schuljahr 2024/2025 ihren Betrieb am Interimsstandort (Louis-Lewin-Straße) aufgenommen. Diese Übergangszeit hat nun ein Ende.

Wie bereits andere Bauten der Berliner Schulbauoffensive wurde der Neubau der Grundschule an der Elsenstraße als Compartmentschule gebaut. Dies sieht einzelne Lernhäuser (Compartments) innerhalb der Schule vor. Die einzelnen Räume können für verschiedene Zwecke die als Klassen-, Teilungs-, Bewegungs- oder Rückzugsraum genutzt werden können. Darüber hinaus gibt es schulübergreifende Fach- und Arbeitsräume sowie eine Mensa, eine Bibliothek und eine Dreifelder Sporthalle.

Die Elsenschule, ursprünglich als 23. Polytechnische Oberschule “Walja Kotik” im Jahr 1983 in der DDR gegründet, erlebte im Laufe der Jahre mehrere Umstrukturierungen.

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Ergänzungsbau für die Grundschule an der Mühle eröffnet

Am Montag, dem 14. Oktober 2024, wurde der inzwischen 100. Modulare Ergänzungsbau Berlins auf dem Gelände der Grundschule an der Mühle in Marzahn-Hellersdorf eröffnet. Dies ist nach der Errichtung von temporären Schulplätze durch so genannte Schulpavillons nun der zweite Schritt vor der geplanten Sanierung des Bestandsgebäudes Grundschule an der Mühle. In dem nun eröffneten modularen Ergänzungsbau (HoMEB) finden Kinder optimale Entfaltungsmöglichkeiten – sie sind moderne, kindgerechte Schulgebäude, die Unterricht auf der Höhe der Zeit ermöglichen. Darüber hinaus bieten sie attraktive Arbeitsplätze für das Schulpersonal.

Ich freue mich, dass damit die Bemühungen zur Sicherung der Sanierung der Grundschule an Mühle damit einen Schritt vorangekommen sind. Die dauerhafte (HoMEB) und temporäre Erweiterung (Schulpavillons) der Schulplatzkapazitäten sind die Grundlage für eine umfangreiche, grundständige Sanierung des bisherigen Schulgebäudes. Dies ermöglicht der Schulgemeinschaft in der Lage, den Schulbetrieb unter den Bedingungen der zeitlich aufwendigen Baumaßnahmen sicherstellen zu können.

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Richtfest für die neue Schule Landsberger Straße / Bisamstraße

Der Bau der neuen Integrierten Sekundarschule (ISS) zwischen Landsberger Straße und Bisamstraße in Mahlsdorf geht voran. Nach dem Start der Baufeldfreimachung im Sommer 2023 und der Grundsteinlegung im Frühjahr diesen Jahres, konnte nun Anfang September 2024 das Richtfest gefeiert werden. Geplant ist, dass die Schule bereits zum Schuljahr 2025/2026 in Nutzung gehen kann. Die neue Holz-Compartmentschule wird barrierefrei erschlossen und damit für inklusive Bildung und den Ganztagsbetrieb geeignet sein.

Nach Fertigstellung soll Platz für rund 625 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 bis 10 (4 zügig) sowie 11 bis 13 (3 zügig) sein. Weil in der Bezirksregion noch Grundschulplätze fehlen, soll sie jedoch zunächst als Gemeinschaftsschule ohne gymnasiale Oberstufe betrieben werden.

Der Schulneubau ist der erste aus dem Berliner Typenbauprogramm der Holz-Compartmentschulen (HOCOMP). Die Vorfertigung einzelner Raumelemente (Compartments) ermöglicht dabei eine schnelle und effiziente Bauweise. Dazu werden Fenster, Sanitäranlagen, Haustechnik und Heizkörper in die einzelnen Raumelemente vorinstalliert. Die Holzoberflächen wirken sich positiv aufs Raumklima und die Lernumgebung aus. Die einzelnen „Compartments” ermöglichten dabei eine Raumgestaltung in offene Lernbereiche in Form von Team- und Stammgruppenräumen. Die neuen Holz-Compartmentschulen werden mit dem BNB-„Silber“-Standard zertifiziert und im Energieeffizienzstandard EG 40 errichtet. Die Baukosten belaufen sich für den neuen Standort Landsberger Straße / Bisamstraße auf ca. 63 Millionen Euro.

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Bildung Marzahn - Hellersdorf Mobilität Stadtentwicklung 

Eine temporäre Spielstraße für die Franz-Carl-Achard-Grundschule

Schon eine Weile setzen wir uns dafür ein, durch lokale Verkehrskonzepte Durchgangsverkehr zu beschränken und durch Spielstraßen vor Schulen und Kitas mehr Schulwegsicherheit zu schaffen. Eines der Vorhaben war eine Spielstraße vor der Franz-Carl-Achard-Grundschule. Leider lehnt es nun der Senat ab, die Waplitzer Straße zur Spielstraße zu machen. Auf meine letzte Anfrage im Januar antwortet der Senat dazu: „Das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf ist mit der Schule im Gespräch, um gemeinsam die Schulwegsicherheit zu erhöhen.“ Ich habe mal nachgehakt, welchen Erfolg die Gespräche haben (Drucksache 19/20043).

Die Antwort: “In der genannten Drucksache wurde kein konkretes Gespräch angekündigt.” und „Derzeit wird in der Waplitzer Straße die Franz-Carl-Achard-Grundschule erneuert. Wenn diese Baustelle abgeschlossen ist, kann auf der Fahrbahn die geplante Schwelle (auf Höhe der Kurve) errichtet werden. Ein Zeitpunkt der Umsetzung steht noch nicht fest, da die Arbeiten an der Grundschule endgültig abgeschlossen sein müssen und Baustellenverkehr nötig machen. Zusätzlich müssen die finanziellen Mittel für diese Maßnahme gesichert sein.“

Fazit: Es soll absehbar keine Verbesserung für die Kinder die die Franz-Carl-Achard-Grundschule besuchen geben. Ich finde die Schwelle in der Zukunft eine gute Möglichkeit. Bis dahin sollte die Straße aber wie von vielen gefordert eine (temporäre) Spielstraße werden.

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Zukunft für das „Klassenzimmer der Zukunft“ in Hellersdorf?

Wo findet das „Klassenzimmer der Zukunft” der ngbk ein neues zu Hause? Auf dem bisherigen Grundstück zwischen Auerbacher Ring und Maxie-Wander-Straße soll demnächst eine Schule entstehen. Eine Anfrage meines Kollegen macht Hoffnung (Drucksache 19/19861). Zeit bleibt noch bis Ende September 2024. Das Bezirksamt muss diese nutzen, um einen Alternativstandort zu finden und damit den Schulbau zu sichern.

Immerhin ist das Ziel klar: „Das Ziel ist die kurzfristige Ermöglichung eines Ausweichstandorts.“ Eine entsprechende Ausweichfläche kann durch das bezirkliche Schul- und Sportamt derzeit noch nicht zur Verfügung gestellt werden. Derzeit erfolgt die Suche und Prüfung nach Ausweichstandorten.

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