Was passiert mit den Ringkolonnaden in Marzahn?

Das Thema Ringkolonnaden wurde in den letzten Monaten immer wieder an mich herangetragen. Hier kurz der aktuelle Stand der Planungen von Senat und Bezirk.

Ringkolonnade Nord: Das Grundstück Mehrower Allee 24, 28, 32 wurde im Februar 2017 im Portfolioausschuss geclustert und die Sachwerteinbringung an die Degewo beschlossen. Die Degewo ist bereits Eigentümerin der umliegenden Wohnbaugrundstücke und soll das Grundstück in Abstimmung mit dem Bezirk zur Verbesserung des Wohnumfeldes entwickeln. In Abstimmung mit dem Bezirk sollen kulturelle und soziale Nutzungen mit Zentrencharakter im Erdgeschoss integriert werden.

Ringkolonnade Süd: Die Grundstücke Max-Herrmann-Str. 8 und 14 (Ringkolonnade Süd) sind seit dem Abriss der Ringkolonnade im Rahmen des Programms „Stadtumbau Ost“ als Grünfläche angelegt und befinden sich im Fachvermögen des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf. Die Grundstücke sind als Grünfläche angelegt und befinden sich im Fachvermögen des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf. Vorgesehene Nutzungsänderungen sind dem Senat nicht bekannt.

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Sozialbericht 2015 Marzahn-Hellersdorf: Ressourcen bündeln

Das Bezirksamt hat Anfang März den Sozialbericht 2015 Marzahn-Hellersdorf (PDF) vorgelegt. Der Bericht zeigt den Handlungsbedarf. Die Bekämpfung von Kinderarmut muss absolute Priorität bekommen. Denn Kinderarmut ist auch Familienarmut. Am größten ist das Armutsrisiko für Kinder Alleinerziehender, Kinder aus kinderreichen Familien sowie Kinder mit Migrationshintergrund und Kinder aus bildungsfernen Elternhäusern.

Neben einer echten Kindergrundsicherung um materieller Armut entgegen zu treten, muss die Finanzierung von Eltern, Kinder- und Jugendarbeit überarbeitet werden. Es kann nicht sein, dass die „Hilfen zur Erziehung“ jedes Jahr zu einer Haushaltssperre führen, aber für präventive Kinder und Jugendarbeit oder Schulsozialarbeit das Geld fehlt. In der Koalitionsvereinbarung haben wir und daher vorgenommen die Ressourcen gerade in Prognoseräumen mit niedrigem Sozialstatusindex endlich zu bündeln.

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#Wahlkreistag: Unterwegs in Marzahn-Hellersdorf

Im Rahmen meiner Wahlkreistage habe ich Anfang März wieder wichtige Akteure und Projekte in Marzahn-Hellersdorf besucht. Am 1. März war ich dabei gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Lisa Paus in Marzah unterwegs. Nach einem Unternehmer*innenfrühstück standen das Frauenzentrum Marie, der Abenteuerspielplatz in Marzahn-Nord, Laib und Seele, das Betonia sowie das ORWO-Haus auf dem Programm. Einen tollen Bericht von Lisa Paus findet ihr hier. Am 3. März war ich zu Gast im QM Marzahn NordWest, in der Bibliothek Kaulsdorf Nord sowie im Freilandlabor.

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Marzahn: Erste Unterkunft in modularer Bauweise fertiggestellt

Nach 10 Monaten Bauzeit wird in dieser Woche die erste Unterkunft in modularer Bauweise (MUF) bezogen. In einem ersten Schritt werden ab 31. Januar 2017 rund 300 Geflüchtete aus fünf Turnhallen in Steglitz-Zehlendorf in ihr neues Zuhause in der Wittenberger Straße 16-18 in Marzahn umziehen. Damit wird für die Geflüchteten endlich eine nur schwer zu ertragende Lebenssituation in Turnhallen beendet. Für sie bietet sich in dieser qualitativ gut ausgestatteten Unterkunft eine längerfristige Perspektive. Der Komplex bietet insgesamt Platz für 450 Menschen.

Bevor es losgeht, haben Nachbar*innen die Möglichkeit die neue Unterkunft an einem Tag der offenen Tür anzuschauen. Bereits am Freitag hat eine Informationsveranstaltung von Senat, Bezirksamt und Übergangsbetreiber stattgefunden.

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Senat handelt bei der Flüchtlingsunterbringung

In der heutigen aktuellen Stunde haben wir in der Plenarsitzung über die Fortschritte bei der Flüchtlingsunterbringung debattiert. Die neue Koalition hat sich zum Ziel gesetzt die Turnhallen schnell freizuziehen und damit die Lebenssituation der Flüchtlinge zu verbessern. Um dies zu erreichen hat Senatorin Breitenbach Gesetze zur Gefahrenabwehr angewendet. Sie begründete das mit zunehmender Gewalt sowie Drogen- und Alkoholmissbrauch in den Turnhallen. Außerdem hätten die Menschen Dramatisches erlebt, einige lebten bereits seit einem Jahr in Turnhallen.

In Marzahn-Hellersdorf werden in den kommenden Monaten in die geplanten und in Bau befindlichen neuen Unterkünfte Menschen einziehen. Los geht es in der kommenden Woche am Standort Wittenberger Straße. Vermutlich am Montag können sich Anwohner*innen an einem Tag der offenen Tür einen Eindruck von den neuen Unterkünften machen. Eine Übersicht über die weiteren Planungen für Marzahn-Hellersdorf habe ich Anfang Januar hier zusammengestellt.

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Unterkünfte für geflüchtete Menschen in Marzahn-Hellersdorf

Im letzten Jahr war Baubeginn für die Modularen Unterkünfte zur Flüchtlingsunterbringung in Marzahn-Hellersdorf. An zwei Standorten (Märkische Allee/Martha-Arendsee-Straße sowie Wittenberger Straße 16) hat bereits am 25.08.2016 das Richtfest stattgefunden. Nach der baulichen Fertigstellung sind für die anschließende Möblierung und Erstausstattung etwa zwei bis vier Wochen vorgesehen. Es ist damit zu rechnen, dass die Unterkünfte noch im ersten Quartal 2017 bezugsfertig sind. In die beiden Gemeinschaftsunterkünfte werden jeweils ca. 450 Personen einziehen.

Auch am Standort Rudolf-Leonhard-Straße 13 geht es voran. Die bauliche Fertigstellung des Standortes ist nach derzeitigem Stand für Ende März 2017 geplant. Für die anschließende Möblierung und Erstausstattung des Standortes sind zwei bis vier Wochen vorgesehen, so dass die Unterkunft frühestens Mitte April 2017 bezugsfertig ist. Auch in diese geplante Gemeinschaftsunterkunft sollen ca. 450 Personen einziehen.

Die geplante Unterkunft in der Albert-Kuntz-Straße wird als letzte fertiggestellt. Nach den letzten Informationen die vom Bezirksamt zur Verfügung gestellt werden, ist damit in der 18./19. Kalenderwoche 2017 zu rechnen.

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Fahrplanwechsel: X69-Halt am Lammersdorfer Weg

[UPDATE: Der Bus „X69 wird ab dem 27.02.2017 bis auf weiteres wieder an der Haltestelle Lammersdorfer Weg halten.“ Quelle: Tweet vom 04.01.2017]

Das Verkehrsangebot der BVG hat sich mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag (11.12.2016) verändert. Im Berliner Südosten gibt es mit dem 169er unter anderem eine neue Buslinie. Aber für das Biesdorfer Siedlungsgebiet gibt es neben vielen Verbesserungen auch eine Verschlechterung des Angebotes. Der bisherige Halt des X69 am Lammersdorfer Weg entfällt. Der Bus soll zukünftig ohne Halt durchfahren. Dafür hält dort der „neue“ 169er Bus im stabilen 10-Minuten-Takt (statt des bisherigen 5/15-Minuten-Takt des 269er bzw. X69) und die Haltestelle wird abends eine Stunde länger angefahren.

Bedienung der Haltestelle vor dem 11.12.2016
6 Fahrten pro Stunde HVZ | 6 Fahrten pro Stunde NVZ| 3 Fahrten pro Stunde Randzeiten

Bedienung der Haltestelle nach dem 11.12.2016
6 Fahrten pro Stunde HVZ | 3 Fahrten pro Stunde NVZ | 3 Fahrten pro Stunde Randzeiten

In den letzten Tagen haben mich viele Zuschriften wegen der Verschlechterung erreicht. Ich habe daher den Dialog mit der BVG gesucht. Am meisten stört mich dabei die wegfallende umsteigefreie Verbindung nach Marzahn bspw. zum Ärztehaus, zum Unfallkrankenhaus oder auch zu den Gärten der Welt und der kommenden IGA. Ich unterstütze daher die Forderung kurzfristig den X69 wieder am Lammersdorfer Weg halten zu lassen. Darüber hinaus sollte die BVG prüfen, die Linien 190 sowie 169 über den U-Bhf Elsterwerdaer Platz hinaus in Richtung Ärztehaus weiterfahren zu lassen. Für viele ältere Menschen auf dem Weg zum Arzt ist der Umstieg am Elsterwerdaer Platz eine unnötige Belastung.

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Bericht vom Kieztag in Marzahn am 6. Juli 2016

Am 6. Juli 2016 besuchte ich mit Bettina Jarasch und Karlheinz Wolf mehrere soziale Projekte und Einrichtungen in Marzahn NordWest, um uns über deren Arbeit zu informieren und in einen Austausch zu treten.

Der Zeitplan war sehr eng getaktet, um an einem Tag möglichst viele Projekte besuchen zu können.  Von Besuch zu Besuch ging es mit Hilfe des ÖPNV oder auch viel zu Fuß durch den Bezirk.

Der erste Besuch führte in die Golliner Straße zu Jule, einem Projekt zur Unterstützung junger Alleinerziehender. Jule wurde von der degewo ins Leben gerufen. Bei Jule bekommen junge Alleinerziehende subventionierte Wohnungen zur Verfügung gestellt. Die Wohnungen befinden sich alle im gleichen Haus und im Erdgeschoss gibt es einen großen Bereich, der gemeinschaftlich genutzt werden kann. Die Sozialarbeiter*innen Frau Bikádi und Frau Egel beraten und unterstützen die jungen Eltern in allen Lebenslagen. Ziel von Jule ist es, die jungen Eltern zu einem Schul- und/oder Berufsabschluss zu führen. Es soll ihnen ermöglicht werden, dauerhaft ohne Transferleistungen leben zu können. Dies ist in den meisten Fällen erfolgreich. In Zukunft soll das Projekt zusammen mit dem Bezirksamt weitergeführt werden. Es ist zu hoffen, dass der einzigartige Charakter von Jule – der das Projekt so erfolgreich macht – auch dann bestehen bleibt.

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Nach einer kurzen Mittagspause ging es weiter zu einem RoMa-Projekt der AWO.

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