Klimagerechtes und naturnahes Gärtnern

In der Stadtteilgruppe Mahlsdorf-Kaulsdorf haben wir am vergangenen Mittwoch über klimafreundliches und naturnahes Gärtnern gesprochen. Zu Gast waren Herbert Lohner vom BUND und Pascal Grothe vom Gemeinschaftsgarten Biesdorf. Beide teilten ihre Erfahrungen und gaben Tipps wie wir unsere Gärten mit heimischen Pflanzen gestalten können, die Nahrung für Schmetterlinge, Hummeln oder Vöge bieten und wie wir mit Schädlingen umgehen können, die auf Grund des Klimawandels neu bei uns auftreten. Es ist außerdem wichtig als Klimaanpassungsmaßnahme (Wasser-)Kreisläufe im eigenenen Garten zu schließen und damit Boden und Pflanzen bei Starkregen oder längeren Hitze- und Trockenperioden zu schützen.

Hier möchte ich wie zugesagt einige Links und Aspekte teilen.

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flotte-kommunal Lastenräder ab Herbst auch in Marzahn-Hellersdorf

Das ADFC-Projekt „fLotte kommunal“ wird vom Senat gefördert und funktioniert bisher erfolgreich in Lichtenberg und Spandau. Nun kommen Marzahn-Hellersdorf, Steglitz-Zehlendorf und Tempelhof-Schöneberg dazu. Voraussichtlich ab Oktober können sich dann die Marzahn-Hellerdorfer*innen auch über das Angebot freuen, sich kostenfrei Lastenräder für den Einkauf oder den Wochenendausflug auszuleihen. An neun bis zehn Stationen im Bezirk soll dies möglich sein. Im Gespräch sind als Stationen: die Freiwilligenagentur, die Wuhletal gGmbH, das Haus Kompass, das Freizeithaus Balzerplatz, die Tourist-Info Hellersdorfer Straße, das Pestalozzi-Haus, Kiekin Marzahn-Nord, die Villa Pelikan und der Bezirkssportbund.

Die Lastenräder können für 1 bis maximal drei Tage auf der Internetseite www.flotte-berlin.de ausgeliehen werden. Der ADFC-Berlin übernimmt betreibt die Online-Plattform, und übernimmt durch ehrenamtliche Paten und Pat*innen die Wartung und Reparatur der Lastenräder.

Wer nicht bis Oktober warten möchte, kann das Lasten-Dreirad „Blumi“ des BENN Blumberger Damm ausleihen und schon einmal testen. Im Rahmen des Integrationsprogramms „BENN – Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften“ wurde es von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen in Zusammenarbeit mit dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf bereitgestellt. Hier können Sie es buchen.

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Eröffnung der neuen ISS Mahlsdorf

Heute wurde die neue Integrierte Sekundarschule (ISS) in Mahlsdorf eröffnet. In dem Neubau werden 550 Schüler*innen der Oberstufe (integrierte Sekundarschule und gymnasialer Oberstufe) Platz finden. Nach nur einem Jahr Bauzeit wurde die Schule in Holzbauweise rechtzeitig zum Schulbeginn fertiggestellt. Das ist in Berlin nicht selbstverständlich und lässt hoffen für die erfolgreiche Weiterführung der Schulbauoffensive von Rot-Rot-Grün.

Zu meinem Wahlkreistag am 20. Juni konnte ich bereits die Innenräume besichtigen und mich von den Vorzügen der Holzbauschule überzeugen.

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Aufruf zum Bäume gießen in Marzahn-Hellersdorf

Die Straßenbäume in Marzahn-Hellersdorf machen viel unseres grünen Bezirkes aus. Zudem spenden die Blätter uns jetzt im Sommer Schatten und gleichzeitig verdunsten über sie mehrere hundert Liter Wasser am Tag. So sorgen die Bäume dafür, dass sich das aufgeheizte Klima in der Stadt etwas abkühlen und Tropennächten vorgebeugt werden kann, bei denen die Temperatur nicht unter 20 Grad geht und die deswegen ein erhebliches Gesundheitsrisiko vor allem für ältere und kranke Menschen darstellen.

Deshalb rufe ich dazu auf „Gießen Sie die Stadtbäume in Ihrer Straße!“
Aufgrund der hohen Temperaturen und anhaltender Trockenheit in den nächsten Tagen brauchen wir die Unterstützung der Anwohner*innen. Denn einzelne Regengüsse in den vergangenen oder nächsten Tagen reichen aktuell leider nicht aus, um die Bäume ausreichend mit Wasser zu versorgen. Die Böden sind durch die Trockenheit im Vorjahr und in diesem Jahr so massiv unterversorgt, dass jede weitere Dürreperiode Stress bedeutet und die Pflanzen langfristig schädigt.

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Vollendung der Gartendenkmalgerechten Gestaltung des Ullrichplatzes in Mahlsdorf

Seit 1995 ist der Ullrichplatz in Mahlsdorf-Süd auf der Denkmalliste des Landes Berlin. Denn er wurde in den Jahren von 1925 bis 1929 nach Plänen des Landschaftsarchitekten Erwin Barth (1880-1933) angelegt, der unter anderem auch den Savignyplatz und den Volkspark Jungfernheide entwarf. Nachdem sich der Platz aber nicht mehr in dem ursprünglichen Zustand des Gartendenkmals befand und eher verwildert war, wurde 2017 mit der Neugestaltung begonnen. Anfang 2018 konnte bereits der neue Spielplatz im Norden des Ullrichplatzes fertig gestellt werden.

Für die weitere Umgestaltung des Ullrichplatzes sind im aktuellen Haushalt Gelder für den 3. Bauabschnitt bereitgestellt. Diese stehen nun vor der Freigabe und der Vollendung der Umgestaltung (konkret der Mittelteil) steht dann nix mehr im Weg. Die Prüfung und Genehmigung der Bauplanungsunterlage mit Gesamtkosten in Höhe von 528.000,00 € sind im April 2019 durch die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz erfolgt. Die Fertigstellung der Baumaßnahme wird dann voraussichtlich in 2020 erfolgen.

Beitragsbild: Planzeichnung XXIII-27a

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Finanzierung gesichert: Senat stellt Betrieb der Seilbahn in Haushalt ein

Mit dem Entwurf für den kommenden Doppelhaushalt setzt der Senat erneut ein Zeichen für den Weiterbetrieb der Seilbahn in Marzahn-Hellersdorf. So sind im Zuschuss für die Grün Berlin GmbH für das Jahr 2021 1,053 Millionen Euro enthalten (Kapitel 0750, Titel 68203). Bis zum Jahr 2020 läuft noch der im Rahmen der IGA abgeschlossene Vertrag mit der Betreiberfirma Leitner.

Die Seilbahn ist längst zu einem Wahrzeichen für den Bezirk weit über die Stadtgrenzen hinaus geworden. Außerdem bietet die Seilbahn eine attraktive Verbindung zwischen Marzahn und Hellersdorf. Schon im Jahr 2016 hat die damalige BVV-Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen sich für den langfristigen Erhalt der IGA-Seilbahn eingesetzt.

Bereits mit Beschluss des Nahverkehrsplan 2019-2023 hatte sich der Senat für den Erhalt der ehemaligen IGA-Seilbahn auf dem Gelände der Gärten der Welt und dem Kienberg ausgesprochen. Nun folgt auch die finanzielle Absicherung.

Offen bleibt die Frage in wie fern die Seilbahnfahrt Einbindung in das ÖPNV-Angebot im Rahmen des VBB finden kann. Hierzu tagt regelmäßig die AG Tarife, die Antworten auf diese und andere Fragen der künftigen Tarifstruktur des ÖPNV in Berlin geben wird.

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#Wahlkreistag: Feuerwehr, die Arche, Holzbauschule und Hella Mädchenclub

An meinem Wahlkreistag im Juni begleitete mich die bündnisgrüne Fraktionsvorsitzende Antje Kapek zu verschiedenen Einrichtungen in Marzahn-Hellersdorf. Wir besuchten die Feuerwache in Marzahn, die Arche, den Hella Mädchenklub sowie die fast fertige Mahlsdorfer Schule.

Unsere ersten Gesprächspartner trafen wir in der Feuerwache Marzahn, dem Gebäude der ehemalig größten Feuerwehrwache Berlins. 1985 wurde das Gebäude in Betrieb genommen und ist heute Sitz der Direktion Nord der Berliner Berufsfeuerwehr sowie des Technischen Dienstes. Seit 1998 zudem auch des einzigen Höhenrettungsdienstes in Berlin.

Den Hauptteil der Arbeit der Feuerwehr in Marzahn nehmen mit ca. 70-75% Rettungseinsätze ein. Dabei seien die Rettungswagen (RTW) Alarme an ihrem Limit; der Hauptgrund hierfür ist Personalmangel. Hochrechnungen der heutigen Einsätze prognostizierten zudem einen Verdoppelung der benötigten Einsatzkräfte in den nächsten 10 Jahren. Der Personalmangel liege u.a. auch an der Abwanderung von Einsatzkräften nach Brandenburg. Berlin habe nicht genügend Attraktivität um ausgebildete Einsatzkräfte zu halten.

Berlin braucht einen Personalentwicklungsplan, denn es ist wichtig die Arbeitsbelastung der Einsatzkräfte zu reduzieren. Zu den Einsatzaufgaben zählt es auch Berichte zu schreiben und die Kostenabrechnung zu übernehmen. Diese Verwaltung der Einsätze erfordere viel Zeit und es fehle an Mitarbeitern die dies übernehmen könnten. Zudem habe der demographische Wandel zu einer Lücke im Nachwuchs der FFW geführt. Auch gibt es zu wenig Stellen um aufzusteigen in den höheren Dienst.

Am Standort Marzahn gibt es berlinweit einmalig die speziell ausgebildeten Höhenretter. Sie sind ausgebildet um bspw. aus der Höhe und Tiefe zu retten. Höhenrettungseinsätze sind zum Beispiel auf Baukränen bei Rettungseinsätzen von Kranfahrern, aber auch bei Sturm auf Baustellen um Blechdächer zu befestigen. Notwendig dazu ist es jedoch mindestens 72 Stunden „jährlich im Seil“ zu trainieren. Dies wird erschwert, da Höhenretter zugleich reguläre Feuerwehrmänner sind und reguläre Einsatzbereitschaft haben. Die Höhenretter zeigten uns in einer beeindruckenden Simulation eines Einsatzes ihr Können. Besonders beeindruckte, dass viele der Höhenretter ihr Training zur Höhenrettung in ihrer Freizeit absolvieren. Der Höhenrettung fehle es zudem an Trainingsmöglichkeiten auf Windkraftanlagen. Da eine Stilllegung der Windkraftanlage zu Übungszwecken einen großen wirtschaftlichen Verlust bedeutet, kann nur auf stillgelegten oder nicht in Betrieb befindlichen Anlagen geübt werden. Eine Windkraftanlage oder auch einzelne Teile auf dem Gelände der Feuerwehr Marzahn wäre daher für Übungszwecke wünschenswert.

Wir sprachen zudem über die Infrastruktur der Feuerwehr Marzahn sowie deren Ausstattung mit Löschfahrzeugen. Löschfahrzeuge sollten besser ausgestattet sein, bspw. gäbe es keine digitale Ausstattung in den älteren Löschfahrzeugen.

Als nächstes besuchten wir den Mädchenklub Hella in der Tangermünder Straße in Hellersdorf. Die Hella ist ein Mädchentreff für Mädchen* und junge Frauen* oder Menschen, die sich als solche verstehen. Der Klub bietet daher besonders queeren, trans- und intersexuellen Kindern und Jugendlichen Beratung, Austausch und Raum zur eigenen Identitätsentwicklung an. Die Hella hat einen partizipatorischen Ansatz, so dass die Projekte von den Mädchen selbst mitgestaltet werden. Wie das Hella uns berichtete, wird das kommende kostenlose Schülerticket sicherlich die Kinder- und Jugendarbeit im Bezirk verbessern, da die Erreichbarkeit der Jugendangebote dadurch erleichtert werde.

Aus dem Gespräch habe ich auch mitgenommen, dass die Öffentlichkeitsarbeit der Jugendämter verbessert werden sollte, denn diese haben zu oft ein schlechtes Image und werden zu wenig als Unterstützung wahrgenommen.

Als nächstes besuchten wir in direkter Nachbarschaft die Arche in der Tangermünder Straße 7. Wir sprachen mit dem Gründer der Arche Herrn Siggelkow sowie mit dem Pressesprecher Herrn Büscher. Seit 2000 bietet die Arche an ihrem Standort in Berlin-Hellersdorf, Betreuung für Kinder und Jugendliche von 2 – 18 Jahren. Es werden zahlreiche Freizeitangebote geboten, wie zum Beispiel Sportaktivitäten, Theaterkurse, Musikunterricht oder auch Ferienbetreuung und Hausaufgabenhilfe. Zusätzlich bietet die Arche Beratungsangebote für die Eltern an. Dafür wird am Standort Hellersdorf ein ehemaliges Schulgebäude genutzt. Zukünftig soll hier noch ein Standort für eine Kita mit etwa 60 bis 80 Plätzen entstehen. Die Arche finanziert sich aus Spendengeldern. Bekannt ist die Arche bundesweit hingegen vor allem durch ihr Angebot eines kostenlosen Mittagsessens, das in Hellersdorf jeden Tag von einem Kochteam frisch zubereitet wird.

Wir sprachen über die Kinderarmut im Bezirk aber auch bundesweit, die als soziale und auch als emotionale Armut erkennbar sei. Insbesondere der Tabuisierung von Kinderarmut müsse begegnet werden. Dazu müssen sich die Rahmenbedingungen für alle Kinder verbessern.

Als letztes Station an diesem Bezirkstag besuchten wir auf einem Rundgang die fast fertige neue Holzbauschule in Mahlsdorf. Der Bau, der erst im August 2018 begann, wird bis zum kommenden Schuljahresanfang im August 2019 fertig gestellt sein. Diese schnelle nur einjährige Bauphase ist durch ein Modulholzbausystem möglich.

In dem Neubau in Mahlsdorf werden 550 Schüler*innen der Oberstufe (integrierte Sekundarschule und gymnasialer Oberstufe) Platz finden. Der 3-stöckige Neubau schafft durch die Holzbauweise, eine sich selbstregulierende Belüftungstechnik sowie eine extensive Dachbegrünung eine CO² Reduzierung um 6500 t gegenüber konventioneller Bauweise. Auch die angrenzende Schulsporthalle, welche auch für den Vereinsport genutzt werden kann, wurde in der Modulbauweise gebaut und wird wie die Schule mittels einer Gaswärmepumpe beheizt. Die Fenster öffnen in den Klassenräumen bei einem entsprechend hohen CO2-Anteil automatisch, dabei sorgt die teils an der Decke angebrachte Heizung zusätzlich für eine gute Auslastung der Heizungssystems. Bei der Sporthalle hingegen funktioniert es über eine Fußbodenheizung.

Die Treppenhäuser der Schule sind aus heimischen Eichen und Nadelhölzern gefertigt. Die Leimbundbauweise der einzelnen Module ermöglicht zudem die Verwendung von Schichthölzern. Auch in anderen Baubereichen wurde auf die Verwendung von Resthölzern wie zum Beispiel einem Thüringer Restholz Buche zu Gunsten einer Ressourcen schonenden Bauweise geachtet. Neben den Klassenräumen wurden Räumlichkeiten für die Naturwissenschaften sowie ein große Mensa geschaffen. Die Klassen- und Fachräume erhalten eine Raumgröße von ca. 60 bis 70 Quadratmeter.

Die verschiedenen Bereiche der Schule wurden farblich gekennzeichnet und die Schule liefert durch die helle und offene Bauweise in einzelnen Teilbereichen eine insgesamt sehr freundliche und ansprechende Atmosphäre. In einigen Gebäudeteilen sind die Flure sehr breit, so das Platz ist, für kleine Sitznischen als Rückzugs- und Arbeitsbereiche.

 

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Impressionen vom heutigen #Wahlkreistag mit @antje_kapek. #Berlin #Marzahn #Hellersdorf #Mahlsdorf #bündnis90diegrünen #stefanziller

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Die äußere Stahlblechfassade ist recyclebar. Die Dachkonstruktion könnte ggf. später noch mit Solar nachgerüstet werden. Für das Abwasser wurde und musste eine spezielle Lösung gefunden werden. Da die Schule in einem Wasserschutzbereich liegt, werden die Abwässer aufgefangen und durch die benachbarte gelegene Wasseraufbereitungsanlage gefiltert, bevor sie in das Abwassersystem gelangen.

Erfreulicherweise werde die Eröffnung der Schule schlüsselfertig bis zum Schuljahresbeginn erfolgen. Lediglich das ca. 10.000 m² große Außengelände werde bis zur Eröffnung im August nicht fertig gestellt werden können. Für den Zugang von der Straße an der Schule wird es aber eine provisorische Lösung geben.

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Pressemitteilung: Abgeordnete fordern die Deutsche Bahn auf, Zusagen zum Bau der Tangentialverbindung Ost (TVO) einzuhalten

Pressemitteilung: Abgeordnete fordern die Deutsche Bahn auf, Zusagen zum Bau der Tangentialverbindung Ost (TVO) einzuhalten

Seit Jahren beschäftigt uns die Debatte um die Verwirklichung der Tangentialen Verbindung Ost (TVO). Sie wird das Biesdorfer Siedlungsgebiet vom Durchgangsverkehr entlasten und das Marzahner Gewerbegebiet mit dem Süden Berlins verbinden. Die Koalitionsfraktionen von SPD, LINKE und Bündnis-Grünen haben die Realisierung der TVO im Koalitionsvertrag vereinbart.

Dementsprechend wütend macht uns die Nachricht, dass die DB Netz AG angezeigt hat, dass die Vereinbarung vom 28. Juni 2018 über die Planung und den Bau der vier Eisenbahnüberführungen (EÜ’s) nicht umgesetzt werden kann. Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz versucht nun, die Ausschreibung der Planung bis Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) selbst vorzunehmen. Dies führt zu einer erheblichen Zeitverzögerung, die mit ca. 1.5 Jahren anzusetzen ist. Die formelle Einleitung eines Planfeststellungsverfahrens wäre in diesem Fall nicht mehr vor 2021 denkbar.

Das wollen wir verhindern! Wir fordern die DB Netz AG deshalb auf, ihre früheren Zusagen einzuhalten. Die Probleme der Deutschen Bahn dürfen nicht auf dem Rücken der Biesdorferinnen und Biesdorfer ausgetragen werden.

Explizit rufen wir die Berliner Bundestagsabgeordneten der Regierungskoalition auf, sich gegenüber der Bundesregierung, dem Bundesverkehrsministerium und der Deutschen Bahn für die Einhaltung der Vereinbarungen einzusetzen. Wir werden alle uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nutzen, um die Ziele des Koalitionsvertrages einzuhalten, in dem es heißt: „Die Planungen und der Bau der Tangentialverbindung Ost (TVO) als Stadtstraße mit einem parallelen Radschnellweg werden fortgesetzt. Gleichzeitig wird die Planung für die Schienen-TVO (Nahver- kehrstangente) begonnen. Die Trasse der Nahverkehrstangente ist frei zu halten für damit verbundene neue Bahnhöfe sowie den Umbau des Wuhlheider Kreuzes.“

Mit freundlichen Grüßen
Iris Spranger, MdA Regina Kittler, MdA Stefan Ziller, MdA

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