Stefan Ziller

GRÜN für Marzahn, Biesdorf, Kaulsdorf, Mahlsdorf und Hellersdorf

Herzlich Willkommen

Als Abgeordneter aus Marzahn-Hellersdorf setze ich mich für die Digitalisierung der Berliner Verwaltung, leistungsfähige Bezirksverwaltungen, Klimaschutz, eine gerechte Sozialpolitik sowie eine zeitgemäße Mobilitätspolitik ein.

Ich engagiere mich dazu im Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf sowie im Netzwerk Grundeinkommen für ein Grundeinkommen.

Auf dieser Website informiere ich über meine politische Arbeit. Gerne lade ich Sie ein, mit mir und meinem Team ins Gespräch zu kommen.

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Abgeordnetenhaus Berlin Verwaltung 

Bezirksfinanzierung: Reformprozess läuft – Umsetzung braucht Zeit

Die Berliner Bezirksfinanzierung bleibt eine Dauerbaustelle. Nach über einem Jahr seit Abschluss der Evaluation ist erst jede siebte Maßnahme umgesetzt – und viele der wichtigsten Vorhaben, etwa bei Investitionen und Produktbudgetierung, werden frühestens mit dem Haushalt 2028/29 wirksam. Der aktuelle Bericht der Senatsverwaltung für Finanzen (UA BezPHPW 0267 E, Rote Nr. 0572 H) vom 17. Juni 2026 zeigt: Von 67 Maßnahmen wurden erst 10 umgesetzt und 41 sind in der Prüfung oder Umsetzung. Zur Begleitung der weiteren Umsetzung hat ein Gremium aus den ehemaligen Mitgliedern der Evaluations-AG seine Arbeit aufgenommen. Der nächste Bericht ist für 2027 vorgesehen. Die strukturellen Weichen sind gestellt – jetzt kommt es auf konsequente Umsetzung an.

Die einzelnen Maßnahmen wurden im Oktober 2025 im Abschlussbericht zur Bezirksfinanzierung identifiziert. Sie bilden ein ambitioniertes Reformprogramm. Folgend eine kurze Übersicht zum Fortschritt in den einzelnen Handlungsfeldern.

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Abgeordnetenhaus Berlin Datenschutz Netzpolitik & Digitalisierung Verwaltung 

Datenschutzbericht 2025: Mehr Beschwerden, wenig Befugnisse

Die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (BlnBDI) hat ihren Jahresbericht für das Jahr 2025 vorgelegt. Auf 216 Seiten wird umfangreich zur Arbeit der unabhängigen Stelle berichtet und werden besondere Fälle vorgestellt. Darin kritisiert die Behörde, dass ihr gegenüber Polizei und Justiz nach wie vor wirksame Durchsetzungsbefugnisse fehlen – ein Zustand, den sie als Verstoß gegen europäisches Recht bewertet. Der Bericht ist auf der Homepage abrufbar. Die entsprechende Pressemitteilung gibt es hier als PDF.

Drei Fälle aus dem Bericht geben einen Eindruck der Arbeit der BlnBDI: Erstens beantragte die Behörde die Sperrung der chinesischen KI-App DeepSeek in den deutschen App-Stores von Google und Apple, da der Dienst personenbezogene Daten – darunter alle Texteingaben und Chatverläufe – rechtswidrig auf Servern in China speichert. Beide Konzerne lehnten die Sperrung ab; die BlnBDI kündigte an, Beschwerde einzulegen (S. 69). Zweitens verhängte die Behörde Bußgelder gegen Berliner Polizeibeamt:innen, die ohne dienstlichen Anlass Daten aus der Polizeidatenbank POLIKS abgerufen hatten – etwa um einen eigenen laufenden Strafvorgang einzusehen oder eine Kollegin zu bespitzeln (S. 41). Drittens stellte die BlnBDI fest, dass die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) nach einem Hackerangriff auf einen Dienstleister, bei dem rund 180.000 Kundendatensätze abgeflossen waren, ihre Kontrollpflichten vernachlässigt hatten: Die BVG hatte schlicht nicht nachgeprüft, ob der Dienstleister die Daten nach Abschluss des Auftrags auch tatsächlich gelöscht hatte – was den Angriff nach Einschätzung der Behörde hätte verhindern können (S. 126).

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Kaffeeklatsch mit der Politik – Kommen Sie ins Gespräch

Die 52. Berliner Seniorenwoche steht in diesem Jahr unter dem Motto „Unsere Erfahrung zählt.” Ziel der Seniorenwoche ist es, seniorenrelevante Angebote für Berlinerinnen und Berliner zu bündeln und stadtweite Aufmerksamkeit auf ein jährlich wechselndes Thema zu lenken. Das Programm umfasst dabei ein vielfältiges Angebot aus Information, Beratung, Kultur, Bewegung und Begegnung. Genau dazu möchten auch wir unseren Beitrag leisten.

Wir laden wir Sie herzlich zu einem gemütlichen Austausch mit Menschen aus der Politik ein.

📅 Wann: Mittwoch, 1. Juli 2026, 14:00–15:30 Uhr
📍 Wo: Bündnisgrünes Büro, Heinrich-Grüber-Straße 12, Berlin-Kaulsdorf (S-Bahnhof Kaulsdorf)
🗣️ Mit dabei: Stefan Ziller, Manuela Neubert u. a.

Bringen Sie Ihre Themen, Fragen und Anliegen mit – wir hören zu! Bei Kaffee und Keksen kommen wir in geselliger Runde zusammen und tauschen uns aus. Wir freuen uns auf interessante Gespräche, anregende Begegnungen und neue Gesichter.

Einfach vorbeikommen – keine Anmeldung erforderlich!
Der Eingang ist ebenerdig und barrierefrei zugänglich.

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Abgeordnetenhaus Berlin Datenschutz Netzpolitik & Digitalisierung Verwaltung 

Wer hat meine Daten? Ein öffentliches Verzeichnis für Berliner Behörden

Wie können Berliner*innen nachvollziehen, welche ihrer Daten von der Verwaltung oder Landesunternehmen an Dritte weitergegeben werden? Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat mit ihrem Antrag „Für mehr IT-Sicherheit: Transparenz über Datenverarbeitung durch öffentliche Stellen in Berlin herstellen“ (Drucksache 19/3239) einen konkreten Vorschlag: ein öffentliches Gesamtverzeichnis für Verarbeitungstätigkeiten nach Art. 30 DSGVO. Ziel des Antrags:  Transparenz zu schaffen – und damit das Vertrauen in die Digitalisierung zu stärken. Zusätzlich zeigen Datenschutzvorfall und Verwarnung der BVG, wie wichtig es für die Verwaltung ist, die Datenverarbeitung von Dritten gesamtstädtisch zu steuern.

Jede Behörde ist nach der DSGVO ohnehin verpflichtet, intern zu dokumentieren, welche Daten sie wie verarbeitet. Der Antrag fordert: Diese Dokumentation soll öffentlich zugänglich sein – damit Bürger*innen nachvollziehen können, was mit ihren Daten passiert. Ein Gesamtverzeichnis hilft zudem, ein Klumpenrisiko zu erkennen: Wenn viele Behörden unabhängig voneinander denselben Dienstleister beauftragen, sammeln sich dort große Mengen sensibler Daten – ohne dass jemand den Überblick hat. Erst eine gesamtstädtische Perspektive macht solche versteckten Risiken sichtbar.

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Abgeordnetenhaus Berlin IT‑Sicherheit Netzpolitik & Digitalisierung Verwaltung 

Landesverzeichnisdienst: Migration stockt, IT-Sicherheit in Gefahr

Seit langem arbeitet der Senat am dringend notwendigen Aufbau eines zentralen Landesverzeichnisdienstes für Berlin. Das neue, sichere Active-Directory-Forest (AD Forest) soll die IT-Infrastruktur der Verwaltung endlich auf ein modernes Sicherheitsniveau heben. Damals war die Hoffnung groß, dass der Senat die IT-Sicherheit durch diese Maßnahme nachhaltig stärken würde. Doch wie so oft in der Berliner Digitalisierungspolitik holt die Realität die Pläne ein.

Laut dem aktuellen Fortschrittsbericht (Bericht 0275 B) vom Juni 2026 sind die Migrationsvorbereitungen zu 70 % abgeschlossen. Die Pilotmigration für das ITDZ Berlin hat begonnen. Doch das Tempo ist ernüchternd:

Bestands-BerlinPC-Kunden und alle zukünftigen BerlinPC-Kunden werden ab 2027 nach Inbetriebnahme mit entsprechenden Überführungsprojekten zentral durch das ITDZ Berlin bzw. gemeinsam mit dem BerlinPC-Roll-Out in das Landesverzeichnis überführt. Behörden, die noch keine BerlinPC-Kunden sind, können eigenständig auf das ITDZ Berlin zugehen

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Abgeordnetenhaus Berlin Netzpolitik & Digitalisierung Verwaltung 

Passierschein A38: Mönchengladbach, dann Wiesbaden und jetzt Berlin

Wer kennt das nicht? Asterix und Obelix müssen in Rom den Passierschein A38 besorgen – und landen in einem bürokratischen Endloskreis. Was im 1976 erschienenen Film „Asterix erobert Rom” eine Satire auf absurde Verwaltungsprozesse ist, wird in Mönchengladbach und Wiesbaden zum spielerischen Einstieg in die digitale Verwaltung: Beide Städte bieten ihren Bürger*innen unter dem Namen „Passierschein A38″ eine Online-Dienstleistung an, die es ermöglicht, die BundID und die Online-Ausweisfunktion (eID) ohne Termindruck und ganz ohne Frustration auszuprobieren.

Genau das braucht Deutschland. Der Digital-Index 2024/2025 der Initiative D21 zeigt: Keine Bevölkerungsgruppe erreicht den Zielwert. Es droht ein „Digital Skills Gap” – Deutschland verfehlt das EU-Ziel, bis 2025 eine digitale Basiskompetenz von 70 Prozent zu erreichen. Auch für Berlin heißt das: mehr investieren, mehr ausprobieren, mehr ermöglichen.

Wiesbaden hat den Dienst aus Mönchengladbach bereits nachgenutzt – und Berlin kann das auch. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert den Senat mit dem Antrag „Erst Mönchengladbach, dann Wiesbaden und jetzt Berlin: Passierschein A38″ auf, genau das zu tun (Drucksache 19/3309). Das Projekt wurde vom Deutschen Städte- und Gemeindebund mit dem Siegel „Bewährt vor Ort – ausgezeichnetes Projekt für Bürgerinnen und Bürger” ausgezeichnet. Warum also neu erfinden, was anderswo schon funktioniert? Mehr zum Thema Nachnutzung statt Neuentwicklung gibt es hier.

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Mahlsdorf Marzahn - Hellersdorf Stadtentwicklung 

Bürgerhaus für Mahlsdorf-Süd: Weiterhin keine Lösung in Sicht

Bereits seit mehreren Jahren fordern Bürgerinnen und Bürger in Mahlsdorf-Süd ein eigenes Bürgerhaus. Ein Treffpunkt für Jugendweihen, Kulturveranstaltungen, Vereine, soziale Begegnungen oder Familienfeiern fehlt im Stadtteil nach wie vor – und eine Lösung rückt nicht näher. Wie aus einer aktuellen Anfrage meiner Kollegin Chantal Münster hervorgeht, ist weiterhin keine konkrete Lösung in Sicht.

Die Anfrage zielte auf die mögliche Nachnutzung der Schulcontainer auf dem Lehnitzplatz ab – einem Ausweichstandort der Kiekemal-Grundschule. Doch die Schulcontainer werden bis mindestens 2030 benötigt. Trotz der Inbetriebnahme der neuen Grundschule an der Elsenstraße besteht bei der Kiekemal-Grundschule nach wie vor eine Überbelegung. Selbst nach dem Ende der Schulnutzung wäre eine Umwidmung der Container zu einem Bürgerhaus kaum realistisch. Die Berliner Wasserbetriebe planen dort mittelfristig den Bau eines Regenrückhaltebeckens – konkrete Planungen sind dem Bezirksamt allerdings noch nicht bekannt.

Eine Umsetzung der Container auf das Parler Feld – dem ursprünglich angedachten zentralen Standort für das Bürgerhaus – scheitert an mehreren Problemen: Die Fläche befindet sich in privatem Eigentum und ist medientechnisch nicht erschlossen. Dasselbe gilt für zwei Flurstücke der Berliner Immobilienmanagement GmbH im Plangebiet, die für die Daseinsvorsorge vorgesehen sind.

Bleibt noch die Entwicklung der Bibliothek zu einem kleinen Bürgerhaus. Für einen Neubau auf dem Gelände des ehemaligen Roller-Marktes wurden dem Bezirk bereits 2020 erste Entwürfe vorgelegt. Bei allen bisherigen Varianten ist der Erhalt der Stadtteilbibliothek gesichert, und der Bezirk plant mit einer deutlichen Erweiterung – von derzeit 260 m² auf mindestens 600 m² Publikumsfläche. Das erfüllt vielleicht nicht alle Wünsche – aber lieber ein Stück Bürgerhaus als weiter gar keins.

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Berlin Marzahn - Hellersdorf Netzpolitik & Digitalisierung Open Source 

Digital Coffee Break: Digitale Tools für leichteres Arbeiten

Am 26. Juni von 13 bis 15 Uhr findet unser Digital Coffee Break in meinem Bündnisgrünen Büro am S-Bahnhof Kaulsdorf (Heinrich-Grüber-Straße 12, 12621 Berlin) statt – passend zum Digitaltag 2026, dem bundesweiten Aktionstag für digitale Teilhabe. In lockerer Runde tauschen wir uns über Open-Source-Tools aus, die unseren Arbeitsalltag vereinfachen: von praktischen Office-Programmen wie LibreOffice über professionelles Foto-Management mit digiKam, Rezeptverwaltung mit Mealie und Cloud-Lösungen mit Nextcloud bis hin zu Entwickler-Tools wie GitLab, Notizprogrammen wie Joplin oder mobilen Apps wie CoMaps. Eine gute Übersicht über kostenfreie und Open-Source-Tools für produktives Arbeiten bietet übrigens dieser Artikel bei Golem.

Bei Kaffee oder Tee wollen wir gemeinsam diskutieren, Erfahrungen teilen und netzwerken. Eingeladen sind alle, die sich für digitale Tools interessieren – ob mit Vorerfahrung oder einfach neugierig. Bringt gerne eure eigenen Ideen, Fragen, Lieblings-Tools oder auch eure Laptops und Smartphones mit – zum Ausprobieren und Zeigen, was bei euch im Alltag wirklich funktioniert!

Wer regelmäßig über Open-Source-Alternativen auf dem Laufenden bleiben möchte: Der DiDay (Digital Independence Day) zeigt jeden ersten Sonntag des Monats, was mit freier Software möglich ist – ein schöner Anlass, um kontinuierlich neue Tools zu entdecken.

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Einladung zum Bündnisgrünen Sommerfest und 10 Jahre Bürojubiläum

Auch dieses Jahr feiern wir wieder unser bündnisgrünes Sommerfest – und dieses Jahr mit einem runden Bürojubiläum! Seit nun 10 Jahren besteht das Büro am S-Bahnhof Kaulsdorf und ist zu einem Anlaufpunkt für die Menschen und ihre verschiedensten Anliegen aus Kaulsdorf und Mahlsdorf und darüber hinaus geworden. Wir haben geöffnet für alle, die sich für Politik in Marzahn-Hellersdorf, Berlin und der Welt interessieren oder sich im Bezirk engagieren wollen. Das wollen wir feiern:

Wann: Freitag, den 03. Juli 2026, 17 Uhr
Wo: Bündnisgrünes Büro, Heinrich-Grüber-Straße 12, S – Bahnhof Kaulsdorf

Wir möchten mit unserem Sommerfest die Möglichkeit geben und nutzen, miteinander ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns, gemeinsam mit Euch allen ein wenig feiern zu können. Ein kleines Buffet (solange der Vorrat reicht) und Getränke runden den Abend ab.

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